Bau des Erzbischöflichen Ordinariats

Kapellenstraße: Bistums-Bau teurer als gedacht!

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Die Baustelle fürs Verwaltungsgebäude in der Kapellenstraße.

München - Für 51 Millionen Euro baut die Erzdiözese München und Freising ihr neues Machtzentrum. Und: Auf die Kirche kommt nach Worten von Generalvikar Peter Beer eine Reihe weiterer großer Bauprojekte zu.

Bei der Präsentation des Haushalts sagte Beer am Montag, es gehe darum, „Raum zu schaffen für das Wirken der Kirche in der Gesellschaft“.

Der Generalvikar kündigte an, dass das neue Verwaltungsgebäude des Ordinariats in der Kapellenstraße (Altstadt) teurer werde als bislang vorgesehen. Das Dachgeschoss wird nun für Büroräume ausgebaut, was zusätzliche fünf Millionen Euro kosten soll. Dazu kommt außerdem eine Kostensteigerung von 2,5 Millionen Euro. Viel Geld verschlingt die aufwändige Deckensanierung im gesamten Gebäude. Damit erhöht sich die Bausumme von bislang 43,7 Millionen auf rund 51 Millionen Euro. Als weitere wichtige Baumaßnahmen nannte Beer die anstehende Neugestaltung des Freisinger Dombergs, einen Neubau für die Katholische Stiftungsfachhochschule in München, die Erweiterung des Schulzentrums Pullach, die Generalsanierung der Schule St.Irmengard in Garmisch und den Neubau eines Bildungszentrums in Freiham.

Die Reform der Verwaltung im Erzbischöflichen Ordinariat wird ebenfalls teuer. Allein die Kosten für die Umstellung auf eine mit dem Handelsgesetzbuch konforme Buchführung bezifferte der Generalvikar auf fünf bis acht Millionen Euro. Zudem stehe man bei der Umstellung der Datenverarbeitung, der Schriftgutverwaltung und bei der Personalentwicklung vor komplexen Aufgaben.

Finanzdirektor Markus Reif gab bekannt, man plane, auch Wohnungen für Mitarbeiter im Stadtteil Berg am Laim zu erwerben.

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