Verzählt: Mann zieht Schuhverkäuferin über den Tisch

München - Am vergangenen Samstag hat ein Mann eine Verkäuferin mit dem Zählen von Geldscheinen offenbar so verwirrt, dass er sie zum Schluss um fast die Hälfte des Preises für sein neues Paar Schuhe betrogen hat.

Wie die Polizei berichtet, wählte der etwa 35-jährige Mann am Samstag, 26. November, gegen 11.30 Uhr in einem Schuhgeschäft an der Bayerstraße ein Paar Schuhe für 110 Euro aus. Bei der Verkäuferin, einer 71-jährigen Münchnerin, wollte der Unbekannte den Preis mit elf 10-Euro-Scheinen bezahlen. Er zählte ihr die Scheine vor.

Die Verkäuferin zählte die Summe und zur Kontrolle nach. Dabei stellte sie fest, dass zehn Euro fehlen. Der Mann nahm das Geldbündel erneut in die Hand und zählte nochmal vor. Nun war sich die Verkäuferin sicher, dass der Betrag stimmte.

Doch offenbar war die 71-Jährige auf einen Betrüger hereingefallen. Am Abend bemerkte die Frau nämlich, dass 50 Euro in der Kasse fehlten. Dem unbekannten Schuhkäufer muss es gelungen sein, beim Vorzählen einige der Scheine geschickt einzubehalten.

Die Polizei sucht nun nach dem unbekannten Mann, der etwa 1,70 Meter groß ist, schwarze, glatte, kurzte Haare hat und gebrochen Deutsch mit ausländischem Akzent spricht. Hinweise unter Telefon 089/2910-0.

lot

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesen

S-Bahn-Verbindung zwischen Flughafen und Neufahrn kurzzeitig unterbrochen
S-Bahn-Verbindung zwischen Flughafen und Neufahrn kurzzeitig unterbrochen
Flohmärkte in München: Hier finden Sie alle Orte und Termine
Flohmärkte in München: Hier finden Sie alle Orte und Termine
München, du hast noch immer ein Problem mit Homophobie!
München, du hast noch immer ein Problem mit Homophobie!
Münchens größte Werkstadt: Das neue Viertel hinterm Ostbahnhof 
Münchens größte Werkstadt: Das neue Viertel hinterm Ostbahnhof 

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion