Vier Monate danach

Nach Prügelattacke: So geht es Teresa heute

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Sie ist wieder gesund: Kellnerin Teresa Z. (23).

München - Vier Monate nach dem Zusammenstoß auf der Polizeiinspektion 21 und der Prügelattacke eines Polizisten, spricht Teresa in der tz über die Zeit seit dem Vorfall.

Der 20. Januar hat tiefe Spuren im Leben von Teresa Z. (23) hinterlassen. Neben den massiven Verletzungen im Gesicht (gebrochene Nase und Augenhöhle) haben die gelernte Tierarzthelferin vor allem die Ermittlungen der Polizei gegen sie schwer belastet. „Man hatte den Eindruck, es wird nur gegen mich ermittelt.“

Ihren emotionalsten Auftritt hatte die junge Frau am 20. Februar in dem Fernsehmagazin Stern-TV. In der Sendung schilderte sie vor einem Millionenpublikum, wie sie den Vorfall in der Haftzelle der Polizeiinspektion 21 erlebte: „Man hat mich wie ein räudiges Tier behandelt.“

Ihr eigenes Verhalten an jenem 20. Januar will Teresa Z. indes nicht beschönigen. Vor allem das Spucken hat die 23-Jährige stets zutiefst bereut. „Das war falsch von mir. Das tut mir sehr leid. Aber ich hatte Panik und kriegte keine Luft mehr.“

Vier Monate nach dem Vorfall in der Au geht Teresa Z. langsam wieder ihrem Leben nach. Sie erfährt überwiegend Zuspruch und Unterstützung, vor allem von ihrer Familie. „Dafür bin ich sehr dankbar.“

Wie groß die Solidarität für Teresa Z. ist, wird sich am 1. und 8. Juni zeigen. An diesen beiden Tagen findet eine Benefizveranstaltung im Live-Club Milla an der Holzstraße statt. Zahlreiche Münchner DJs und Musikgruppen treten ohne Gage zur Unterstützung von Teresa auf.

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