Vitus steckt Holzring an Finger: Feuerwehr muss anrücken

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Die Feuerwehr musste den Holzring vom Finger des kleinen Buben entfernen.

München - Gleich zweimal stellte sich am Montag heraus, welche Probleme der persönliche Körperschmuck verursachen kann. Die Feuerwehr musste einen kleinen Bub und eine Wiesnbesucherin von Ringen befreien.

Kurz vor sieben Uhr abends erreichte die Leitstelle der Hilferuf einer Mutter, deren vierjähriger Sohn Vitus Teile seines Stabilo Holzbaukasten umfunktionierte. Er steckte sich einen Hartholzring an den linken Zeigefinger. Nach einiger Zeit stellte er fest, dass dieser nicht mehr abging. Auch seine Mutter konnte selbst mit Hausmittelchen nichts mehr erreichen. Nachdem auch eine Rettungswagenbesatzung an dieser Aufgabe kapitulierte, wurde ein Hilfeleistungslöschfahrzeug von der Hauptwache der Berufsfeuerwehr München mit feinmechanischem Werkzeug hinzugezogen. Fachmännisch entfernten die Einsatzkräfte den Holzring mittels einer Säge vom Finger. Der Bub konnte nach dieser Rettungsaktion daheim bleiben.

Einen weiteren Zwischenfall gab es um 23.53 Uhr auf dem Oktoberfest. Beim Aussteigen von einem Autoscooter blieb eine ca. 40-jährige Frau mit ihrem Ring am rechten Ringfinger so unglücklich hängen, dass der vermutlich gebrochen wurde. Sie eilte sofort zur Sanitätsstation an der Wiesn-Wache. Dort war der Finger bereits so angeschwollen, dass der Ring auf üblichem Wege nicht mehr entfernt werden konnte. Auch hier gingen die Wiesn-Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr München mit leichtem Gerät zur Tat vor und zwickten den Ring auf. Danach konnte die Frau wegen ihres ursächlichen Problems behandelt werden.

mm

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