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Volksbegehren gegen Studiengebühren

Statt Studenten stimmen Omas und Opas ab

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Statt Studenten tragen sich vor allem ältere Semester in die Listen für das Volksbegehren ein

München - Beim Volksbegehren zur Abschaffung der Studiengebühren stimmen statt der Studenten selbst deren Eltern und Großeltern ab. Trotzdem sieht es für einen Volksentscheid nicht gut aus.

Das Volksbegehren zur Abschaffung der Studiengebühren in Bayern stößt anscheinend vor allem bei Älteren auf Resonanz. Albert Dietrich, der Leiter der Münchner Stadtinformation, schätzte den Anteil der älteren Menschen, die sich in die Listen eintragen, auf 90 Prozent. „Da kommen die Eltern oder die Omas, die ihren Kindern und Enkeln die Gebühren zahlen“, sagte Dietrich am Samstag in München. Studenten selber sehe er an den Einschreibestellen im Rathaus kaum.

Insgesamt blieb die Resonanz aber auch am Samstag gering: Bis Freitagabend hatten sich rund 10.500 Menschen in München in die Listen eingetragen, für Samstag rechnete Dietrich mit 2000 bis 3000 Unterschriften.

Die Organisatoren wollen bis Ende Januar so viele Menschen wie möglich zur Eintragung in die Unterschriftenlisten in den Rathäusern bewegen. Nötig sind etwa 940.000 Unterschriften - zehn Prozent der bayerischen Wähler. Falls das Volksbegehren die Hürde nimmt, wird es wahrscheinlich zu einem Volksentscheid kommen.

dpa

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