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Volkstheater: Stückl zeigt hauseigene Gaststätte an

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Volkstheater-Intendant Christian Stückl

München - Der Krimi im Volkstheater geht weiter – und wie in jedem guten Stück sitzt der Verdächtige im eigenen Haus: Intendant Christian Stückl hat den Pächter der hauseigenen Wirtschaft Volksgarten angezeigt!

Der Schaden soll nach tz-Informationen in die Hunderttausende gehen: Der Bühne sollen laut der Anzeige über mehrere Jahre jeweils ein sechsstelliger Betrag an Pacht vorenthalten worden sein, die an den Umsatz gekoppelt ist. Ein Drama …

Die Stadt hatte gemeldet, dass die Geschäftsführung auf Veranlassung von Bürgermeister und Aufsichtsratschef Hep Monatzeder (Grüne) die Staatsanwaltschaft eingeschaltet habe, „wegen des Verdachts auf Untreue und Betrug eines Vertragspartners zu Lasten der Münchner Volkstheater GmbH“ (tz berichtete). Jetzt bestätigt die Staatsanwaltschaft die Anzeige, hüllt sich aber in Schweigen – wegen in Frage kommender Steuertatbestände!

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Die Bühne ist ein Tochterunternehmen der Stadt. Obwohl höchst erfolgreich, brauchte das Volkstheater zuletzt rund sechs Millionen Euro pro Jahr an Zuschüssen. Der Aufsichtsrat trifft sich am Donnerstag zu einer Sondersitzung.

Bürgermeister Monatzeder kann die Vorwürfe weder bestätigen noch dementieren. Er sagt nur so viel: „Es geht um keinen kleinen Betrag, und es gibt sehr stichhaltige Verdachtsmomente.“ Intendant Stückl hatte zuvor bestätigt, dass die Polizei im Haus war, und gemahnt: „So lange nichts bewiesen ist, gilt die Unschuldsvermutung.

David Costanzo

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