Logo geklaut

Vorsicht, Fälschung: AWM warnt vor illegalen Sperrmüllsammlern

München - Unter dem Logo des Abfallwirtschaftsbetriebs München (AWM) fordern Unbekannte Münchner dazu auf, ihren Sperrmüll vor die Haustüre zu stellen. Doch das ist illegal.

Mit gefälschten Anschreiben werden Bewohner derzeit in einzelnen Stadtteilen Münchens aufgefordert, Sperrmüll und nicht mehr benötigte Gegenstände einfach vor die Haustüre zu stellen. Auf das Anschreiben ist das Logo des Abfallwirtschaftsbetriebs München (AWM) kopiert, so dass der Anschein erweckt wird, die Sammlung würde vom AWM durchgeführt. Der AWM warnt die Bürger deshalb vor den illegalen Sammlern, die nicht autorisiert seien.

In dem Schreiben werde auch die Möglichkeit aufgezeichnet, den Sperrmüll an einer Sammelstelle zwischen Dachauer Straße, Schwere-Reiter-Straße und Anita-Augspurg-Allee abzustellen. Die Polizei ist bereits eingeschaltet. 

Die AWM warnt außerdem: Nicht nur das Sammeln, bereits das Herausstellen von Sperrmüll erfüllt den Tatbestand der illegalen Müllentsorgung und wird entsprechend geahndet. Bürger können sich also unwissentlich strafbar machen. Der bis jetzt abgestellte Unrat werde aus Gründen der Stadthygiene ausnahmsweise und einmalig vom AWM entsorgt. 

Der Abfallwirtschaftsbetrieb bittet die Münchner Bevölkerung, sie bei Aufforderungen dieser Art unverzüglich zu informieren. Straßensammlungen werden vom AWM nicht durchgeführt. Bis zu maximal zwei Kubikmeter pro Anlieferung und Tag können außerdem kostenlos an den Münchner Wertstoffhöfen abgegeben werden, an den beiden Wertstoffhöfen plus auch größere Mengen gegen Gebühr.

Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 2 33-9 62 00. 

mm/tz

Rubriklistenbild: © dpa

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