Waffen bei arbeitslosem Milbertshofener gefunden

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Diese Waffen haben die Zollfahnder sichergestellt.

München - Acht scharfe Gewehre und Pistolen haben Zollbeamte bei einem Milbertshofener gefunden. Was der Mann damit wollte und was ihm nun droht:

Vier Pistolen und vier Gewehre, allesamt funktionsfähig, haben Beamte des Zollfahndungsamtes München vergangenen Mittwoch bei einem arbeitslosen Münchner sichergestellt. Er hatte diese in seiner Wohnung, dem Keller und der Garage aufbewahrt. Der Milbertshofener hatte die scharfen, unregistrierten Waffen einem Internet-Powerseller über E-Mail zum Verkauf angeboten.

Die Ermittler waren zufällig auf den Mann aufmerksam geworden: Bei der Durchsuchung bei dem Internet-Händler wegen Verdachts auf Handel mit gefälschten Elektronikartikeln fanden die Beamten auf der Festplatte des Computers eine Mail des Waffenbesitzers. Sie stießen daraufhin bei der Staatsanwaltschaft die Erwirkung weiterer Durchsuchungsbeschlüsse an und wurden nun fündig. Der Milbertshofener will die Waffen von einem Arbeitskollegen erhalten haben, um sie unkonventionell zu Geld zu machen. Wegen Verdachts von Verstößen gegen das Waffengesetztes wartet nun eine Strafe von bis zu fünf Jahren auf ihn.

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