Waffen werden mittlerweile vernichtet

München - Jahrelang hat die Polizei aus Straftaten stammende Waffen wieder in Umlauf gebracht. Das hängt auch mit dem Amoklauf von Winnenden zusammen. Im Fall Poschinger war es anders.

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Inzwischen aber hat sich das geändert. Seit dem Amoklauf von Winnenden will man so wenig Waffen wie möglich im Umlauf haben, so das Innenministerium zum Münchner Merkur. Deshalb würden nun sichergestellte Waffen grundsätzlich vernichtet. Doch das war nicht immer so: Wie berichtet, hatten die Ermittler beim mutmaßlichen Mörder von Dirk von Poschinger-Camphausen eine Waffe gefunden, mit der sich 1990 ein Münchner erschossen hatte. Die sichergestellte Pistole war wieder auf dem Markt gelandet.

Inzwischen werden sichergestellte sowie im Zuge der Amnestie-Regel straffrei abgegebenen Waffen katalogisiert. Modelle, die noch in der Arbeitssammlung des LKA fehlen, behalte die Behörde zu Schauzwecken, der Rest der Waffen werde zerstört.

Bettina Link

Rubriklistenbild: © dpa

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