MVG wartet auf Zulassung

Neue Trams dürfen nicht fahren

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Acht neue Avenio-Züge dürfen nicht fahren.

München - Die Stadtwerke-Tochter MVG  wartet wieder einmal auf die Zulassung einer neuen Tram. Bis die Bahnen starten können, braucht es noch einige Verwaltungsakte.

Derzeit stehen in den Depots der Verkehrsgesellschaft acht nagelneue Avenio-Tramzüge von Siemens, die nicht fahren dürfen, weil die Regierung von Oberbayern noch keine Zulassung erteilt hat.

Grund sind Änderungen, die der Hersteller an den Zügen vorgenommen hat, geplante Tests konnten noch nicht stattfinden, Papiere mussten nachgeliefert werden. Die Zulassung soll nun „in den kommenden Wochen“ erfolgen.

Die für kommenden Montag geplante „Fahrplanstufe 3“ kann aber nicht wie angekündigt umgesetzt werden. Dabei handelt es sich um eine Verstärkerlinie zwischen Sendlinger Tor und Scheidplatz im Berufsverkehr. Auch die veralteten P-Wagen sind weiter im Einsatz.

Ursprünglich versprach MVG-Chef Herbert König, dass die ersten sechs Avenio-Züge schon im Dezember 2013 rollen. Die Avenio-Züge wurden wegen des Zulassungsdebakels mit der Variotram des Herstellers Stadler bestellt (tz berichtete).

Auch bei den neuen U-Bahnzügen des Modells C2 hapert es. Hier steht ebenso die Zulassung aus, weshalb die MVG den für Dezember 2013 geplanten Zwei-Minuten-Takt auf der U2 nicht starten konnte. Die MVG hofft, dass der Fahrbetrieb mit dem Siemens-Zug „im Sommer“ beginnen kann.

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So sieht Münchens neue Tram aus - Bilder der Präsentation

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