Studie zeigt, die Deutschen sind glücklicher als gedacht

Was ein EM-Sieg für unser Leben bedeutet

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Fußball macht glücklich, oder doch nicht?

Wenn unsere Jungs am Sonntag tatsächlich den EM-Pokal nach Deutschland holen, steigt mit der Freude über den Sieg auch unsere empfundene Lebensqualität.

Das belegen Daten des Sozio-ökonomischen Panels (Soep), einer Langzeitstudie über die Bewohner Deutschlands. Professor Gert Wagner, Leiter des Soep, erklärt, warum die EM die positive Stimmung im Land indirekt anheizt: „Wir haben die Lebenszufriedenheit der Leute untersucht und geschaut, ob Fußball sie beeinflusst. Dabei haben wir festgestellt, dass in den Jahren, in denen unsere Nationalmannschaft erfolgreich war, es im Land auch wirtschaftlich aufwärts ging. Deswegen war 1990 und 2006 die Stimmung nach den beiden Weltmeisterschaften so gut. Aber nicht wegen des Fußballs.“

Und die Wissenschaftler haben noch mehr herausgefunden, was uns Grund zum Feiern gibt: Sie enttarnen die gängigsten Vorurteile über die Deutschen. Ihre Erkenntnisse haben sie jetzt in Berlin vorgestellt. Lesen Sie selbst:

So erlebte München den deutschen EM-Finaleinzug gegen die Türkei

So erlebte München den deutschen EM-Finaleinzug gegen die Türkei © 
Die türkischen Fans auf der Leopoldstraße schwenken schon vor Anpfiff die Fahnen. © dpa
Die Münchner Fans der beiden Nationen feiern ein kollektives Fußballfest. © dpa
Fans im Biergarten feuern die deutsche Elf an. © dpa
Auch die weiblichen Anhänger der deutschen Nationalmannschaft sind in bester Stimmung. © dpa
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Anders ist es bei den unzähligen Public Viewings in München. Beim größten im Olympiapark feiern die Deutschen ... © Westermann
... und die Türken. © Westermann
Die einen Fans glänzen durch ausgefallene Bemalung ... © Westermann
..., die anderen durch ausgelassene Stimmung. © Westermann
Grund zum Zittern gibt es immer wieder genug. © Westermann
Die Leinwand im Olympiapark lässt keine Wünsche offen - wenn nicht gerade weltweiter TV-Bildausfall herrscht. © Westermann
Münchens OB Christian Ude feiert auch mit. © Westermann
Er kann stolz sein auf seine Münchnerinnen ... © Westermann
... auch auf die türkischen Mitbürger, die mit den Deutschen ein fröhliches Fußballfest feiern. © Westermann
Dreimal gibt es für die Deutschen Grund für ausgelassenen Torjubel. © Westermann
Trotz kleiner Regenschauer sind die Klamotten knapp. © Westermann
Auch auf der Leopoldstraße ist die Stimmung bestens. © Bodmer
Bei den Türken gibt's zwar nach dem Abpfiff und dem deutschen 3:2-Sieg wenig Grund zur Freude. © Bodmer
Trotzdem feiern die Fans beider Nationen nach Abpfiff gemeinsam eine große Fußball-Party! © Bodmer

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Alles zur EM

Vorurteil Nr. 1: Die Deutschen vereinsamen immer mehr und sind griesgrämig.

Stimmt nicht. Der Trend geht in Richtung Geselligkeit. Die Deutschen verbringen nicht weniger, sondern mehr Zeit miteinander als früher. Vor allem im Westen.

Vorurteil Nr. 2: Die Deutschen engagieren sich nicht sozial und werden immer kälter und egoistischer.

Falsch! In den vergangenen Jahren halfen sich die Menschen immer mehr. Vor allem Ältere engagieren sich ehrenamtlich. Allein in Westdeutschland ist die Zahl der über 50-Jährigen mit Ehrenamt in den vergangenen 20 Jahren von 20 auf 30 Prozent gestiegen.

Vorurteil Nr. 3: Die Deutschen werden immer fauler und dicker.

Ganz im Gegenteil: 65 Prozent der Mittdreißiger treiben Sport; bei den über 70-Jährigen sind es sogar noch 25 Prozent.

Vorurteil Nr. 4: Die Deutschen sind ewige Schwarzseher.

Stimmt nur bedingt. Ihr Blick auf die Zukunft ist realistisch. Er ist zwar von wirtschaftlichen Sorgen geprägt, im Hinblick auf steigende Sprit-und Lebensmittelpreise ist dies aber nicht verwunderlich.

Vorurteil Nummer 5: Die Deutschen plagen Existenzängste und Arbeitslosigkeit.

Das war in den 90er-Jahren: Jetzt fürchten sich die Deutschen am meisten vor Terroranschlägen. Auf Platz zwei der Angstliste stehen Sorgen um die Umwelt.

Vorurteil Nr. 6: Ein teures Auto macht die Deutschen glücklich.

Auf manche mag das zutreffen. Vorallem machen aber eine Familie, Freunde und ein Job die Menschen hierzulande zufrieden. Konzentriert man sich nur auf den Job, ist das riskant: Der Wettbewerb im Berufsleben kann Unzufriedenheit produzieren.

Vorurteil Nr. 7: Die deutschen Männer sehen ihre Frauen am liebsten hinter dem Herd.

Stimmt so nicht: Die Männer werden immer moderner – gut ein Viertel hilft im Haushalt. Die Damen sind allerdings der Meinung, das der häusliche Einsatz noch nicht zufriedenstellend ist.

Vorurteil Nr. 8: Absolute Verlierertypen heiraten asiatische Frauen.

Falsch! „Das ist das verbreitetste Vorurteil. Unsere Studie zeigt: Es sind ganz normale Männer“, so Professor Wagner.

D.F.

Finale! So wurde auf der Leopoldstraße gefeiert!

Finale! So wurde auf der Leopoldstraße gefeiert! © 
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
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Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
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Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
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Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
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Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Als die Feierenden abgezogen waren, übernahmen die Müllfahrzeuge auf der Leopoldstraße das Kommando. © Westermann
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Quelle: tz

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