Wasserleiche im Olympiasee: 4,7 Promille!

München - Schreck für einen Spaziergänger, der im Olympiapark unterwegs war: Er entdeckte am Vormittag gegen 9.20 Uhr eine Leiche, die im Olympiasee trieb.

Er alarmierte sofort die Polizei. Der Spaziergänger fackelte nicht lange: Er zog den Toten ans Ufer und legte die Leiche dort ab. Da der tote Mann Elektroden wie bei einer EGK-Überwachung an seinem Oberkörper kleben hatte, fragten die Beamten bei Münchner Krankenhäusern nach. Und sie hatten Erfolg: Die weiteren Ermittlungen der Münchner Kriminalpolizei ergaben, dass es sich bei der Wasserleiche um einen 53-jährigen obdachlosen Russen handelt.

Die Polizei konnte seine letzten Stunden grob rekonstruieren. Demnach war der Mann am Montagabend mit 4,7 Promille Alkohol im Blut in ein Schwabinger Krankenhaus gebracht worden. Hier hatte sich der Obdachlose unbemerkt aus dem Staub gemacht. Warum der Mann das Krankenhaus verlassen hatte und zum Olympiasee ging? Das wird wohl für immer sein Geheimnis bleiben. Kann es sich vielleicht um ein Gewaltdelikt handeln? Nein, sagt die Polizei, die ein Fremdverschulden ausschließt.

tz

Rubriklistenbild: © Kruse

Auch interessant

Meistgelesen

S-Bahn: Feuerwehreinsatz auf der Linie der S1
S-Bahn: Feuerwehreinsatz auf der Linie der S1
Flohmärkte in München: Hier finden Sie alle Orte und Termine
Flohmärkte in München: Hier finden Sie alle Orte und Termine
Münchens größte Werkstadt: Das neue Viertel hinterm Ostbahnhof 
Münchens größte Werkstadt: Das neue Viertel hinterm Ostbahnhof 

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion