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Pilzbefall bei Eschen

Bruchgefahr: Baumfällungen an Isar und Würm

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An viel begangenen Wegen entlang der Isar müssen zur Sicherheit einige Bäume gefällt werden.

München - Viele Bäume säumen das Ufer von Isar und Würm. Bei den letzten Kontrollen hat das Wasserwirtschaftsamt darunter einige ungesunde Bäume gefunden - aus Sicherheitsgründen werden die jetzt gefällt.

Die Bäume am Ufer von Isar und Würm werden, sofern sie im Eigentum des Freistaats Bayern sind, regelmäßig vom Wasserwirtschaftsamt auf ihren Gesundheitszustand überprüft. Die letzten Kontrollen zeigten, dass mehrere Bäume stark bruchgefährdet und nicht mehr standsicher sind. Diese Bäume gefährden die Verkehrssicherheit und werden - vor allem an viel begangenen Wegen - gefällt. Die Arbeiten sind nötig, um die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer auf den betroffenen Wegen zu gewährleisten.

Wie das Amt mitteilt, sind besonders Eschen von den Maßnahmen betroffen: Sie sind von einem Pilz befallen, der das sogenannte Eschentriebsterben auslöst. Vereinzelt werden aus Gründen des Naturschutzes Bäume nicht gefällt, sondern lediglich gekappt, so dass die verbleibenden Stämme Vögeln, Insekten und anderen Arten, die auf „stehendes“ Totholz angewiesen sind, als Lebensraum dienen können. Ersatzpflanzungen sind im dichten Uferbewuchs nicht vorgesehen, da im Unterholz ausreichend Jungwuchs vorhanden ist, heißt es in einer Mitteilung. Die durch die Fällungen entstandenen Lücken im Gehölzbestand würden sich rasch auf natürliche Weise schließen. 

Die Baumpflegemaßnahmen und Fällungen führt die Flussmeisterstelle des Wasserwirtschaftsamtes in enger Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde durch. 

mm/tz

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