Keine Heimat für Rechte

Wegen Neonazis: Pächter muss gehen

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Das Gasthaus "Goldenes Ross".

München - Weil ein Münchner Wirtshaus über Jahre hinweg Neonazis als Treffpunkt diente und der Pächter nichts dagegen unternahm, muss der nun seinen Hut nehmen.

Im Goldenen Hirschen in Neuhausen sind sie nicht mehr erwünscht – deshalb muss sich die Partei Die Rechte nach einem anderen Stamm-Lokal umsehen. Fündig wurden sie jetzt im Goldenen Ross an der Rosenheimer Straße. Das berichtet Hallo München. Die Wirtschaft diente den Neonazis jüngst als Treffpunkt für einen "offenen Infoabend". Kreisvorsitzender Philipp Hasselbach stellte in einem einstündigen Vortrag das rechte Gedankengut seiner Partei vor und warb Neu-Mitglieder an. Nicht das erste Mal, dass die Neonazi-Szene im Ross zu Gast war. "Seit mehreren Jahren treffen sich in dem Lokal rechte Gruppen", berichtet Marcus Buschmüller von der antifaschistischen Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München (Aida). Und was sagt das Gasthaus zu den Vorwürfen? "Wir haben hier keine Rechten", sagt eine Bedienung auf Hallo-Anfrage. Das sieht der Besitzer, die Brauerei Anheuser-Busch InBev (Löwenbräu), anders. Der schmeißt den Pächter zum 30. November raus!

Isabel Steffens

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