Wegen Neubaus: Wand bei Nachbarin eingestürzt

Die zerstörte Wand.

München - Ups, was für eine Panne: Bei Bauarbeiten an einem Neubau in der Maxvorstadt ist die Wand bei der Nachbarin eingestürzt.

Neben einem fünfstöckigen Wohn- und Geschäftsgebäude in der Maxvorstadt wird derzeit ein Neubau errichtet. Am Mittwoch füllten Mitarbeiter einer Baufirma den rund 30 Zentimeter breiten Spalt zwischen den Gebäudewänden mit Beton auf. Hierbei wurde aufgrund des hohen Druckes eine tragende Wand in der Ein-Zimmer-Wohnung einer 40-jährigen Schweizerin im ersten Stock des Gebäudes auf einer Länge von zwei Metern und vom Boden auf eine Höhe von bis zu 1,5 Metern eingedrückt.

Daraufhin wurde durch den Gebäudeeigentümer die Polizei verständigt und die Bewohner aufgefordert, das Haus zu verlassen. Obwohl zu keinem Zeitpunkt Einsturzgefahr bestand, wurde durch einen Mitarbeiter der Lokalbaukommission ein Baustopp ausgesprochen. Die Wohnungen und Geschäftsräume vom Erdgeschoss bis zum dritten Stock sind vorübergehend nicht nutzbar. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

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