Die Bauarbeiten starten

Rot und Weiß: Das ist der neue Marienplatz

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Modern, hell und klar strukturiert: So soll der neue Marienplatz aussehen

München - Untergrund-Mission Marienplatz: Ein neues Gesicht muss her, das alte kann ja auch wirklich kaum noch einer sehen! So soll das neue Untergeschoss aussehen.

Die Operation kann nun vollzogen werden – denn seit Mittwoch ist klar, wie das Marienplatz-Untergeschoss 2014 oder 2015 aussehen wird – ein genauer Termin steht nicht fest.

So wird’s sein: orangerot statt bisher orange, dazu silber, blaue Kacheln und viel Licht. „Durch die hell ausgeleuchtete, farblich gestaltete Decke in Orangerot wird die Bedeutung des Marienplatzes als identitätsstiftender Münchner Ort unterstrichen“, erklärt Architekt Ludwig Wappner, der den Gestaltungswettbewerb der SWM im vergangenen Jahr gewonnen hatte. „Vom Orangerot geht Signal- und Raumwirkung aus.“

Die Zu-und Abgänge der Treppenbereiche werden mit blauen Kacheln versehen. Die Ladenpassagen passen sich in ihrer Gestaltung mit den silberfarbenen Wandfassaden und den hellen Decken an den Bahnhof Münchner Freiheit an. Zusätzlich soll eine moderne Lichtkonzeption den Mangel an Tageslicht und Raumhöhe ausgleichen – der Aufenthalt im Bahnhof soll mehr Spaß machen. „Der Marienplatz bleibt mit der Modernisierung einmalig und unverwechselbar“, sagt MVG-Chef Herbert König.

Die Vorbereitungen für die Modernisierung laufen bereits: Die größte Einschränkung gibt’s beim Aufgang Dienerstraße, der bis Herbst erst einmal gesperrt sein wird, weil hier die Logistikzone errichtet wird. Nach den Sommerferien geht’s im Westen des Sperrengeschosses weiter. Die Arbeitsschritte sind immer dieselben: Zunächst werden Deckenverkleidung, Fassaden, Bodenplatte, technische Einrichtungen und Einbauten entfernt (Kioske etc.). Dann kommt, wenn nötig, eine Betonsanierung – und anschließend wird der Marienplatz neu gestaltet.

Übrigens: Fürs Lichtkonzept ist Ingo Maurer zuständig, der Schöpfer des U-Bahnhofs Münchner Freiheit.

tz

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