160 Millionen Euro teuer

Neues "Superauge" aus Taufkirchen

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Freitag wurde das 160 Millionen Euro teure Superauge vor dem Transport zur Nasa übergeben.

München - Es soll noch tiefer ins Weltall schauen und Bilder von weit entfernten Himmelskörpern liefern: das neue „Superauge“ für den Nachfolger des Weltraumteleskops „Hubble“.

Das vom Raumfahrtunternehmen Astrium in Taufkirchen (Kreis München) entwickelte, 230 Kilogramm schwere Spektrometer erkennt noch so schwache Infrarotstrahlung. Es macht nicht nur Aufnahmen, sondern analysiert auch die Zusammensetzung der Materie in den Tiefen des Alls.

Freitag wurde das 160 Millionen Euro teure Superauge vor dem Transport zur Nasa übergeben. Astrium-Chef Eric Béranger nannte es eine Herausforderung, das Spektrometer unter Normalbedingungen für den Betrieb in der Schwerelosigkeit und bei minus 235 Grad Celsius zu bauen. Das „Superauge“ soll 2018 ins All.

tz

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