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Werbung für Zugstrecke München-Wien geht komplett nach hinten los - Betreiber entschuldigt sich öffentlich

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Von: Lucas Sauter-Orengo

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Eine Werbekampagne der Westbahn aus Österreich ging jetzt nach hinten los.
Eine Werbekampagne der Westbahn aus Österreich ging jetzt nach hinten los. © Twitter First Vienna FC 1894 / IMAGO / CHROMORANGE

Muss man als Münchner nach Wien reisen, um auch mal schlechten Fußball live zu erleben? Geht es der Werbekampagne der Westbahn nach, ist das richtig.

München - Die österreichische „Westbahn“ ließ sich zur Bewerbung für ihre Strecke München-Wien jetzt etwas ganz besonderes einfallen. Bis zu sechs mal täglich, ab 23,99 Euro kann man mit der „Westbahn“ zwischen München und Wien fahren, doch der Werbeslogan ging dem Unternehmen jetzt nach hinten los: „Auch mal schlechten Fußball live erleben“, heißt es auf den Plakaten - was in der Fußball-Welt der österreichischen Hauptstadt jetzt Unmut sorgt.

München-Wien mit dem Zug - Werbekampagne geht komplett nach hinten los

Der Fußballverein Rapid Wien, aktuell Vize-Meister in Österreich, reagierte nun auch öffentlich auf die Werbekampagne: „Wir fühlen uns zwar absolut nicht angesprochen (in Wien wird ja nicht „nur“ im AllianzStadion gekickt), aber zur Beruhigung siehe Tweet der WESTbahn1,“ so der Klub via Twitter.

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Dort hatte sich die Westbahn zu der Thematik geäußert und eine Entschuldigung ausgesprochen: „Die Werbebotschaft stammt vom Frühling 2021, als Rapid Vizemeister war und war nie auf den Verein gemünzt. Dennoch ist sie falsch rübergekommen, der dadurch entstandene Unmut und die Verärgerung war nicht unsere Absicht“, so die Westbahn in ihrem Statement.

Werbung für Zugfahrt München-Wien - Westbahn muss sich entschuldigen

Ein weiterer Verein nahm die Kampagne jedoch mit Humor. Der „First Vienna FC 1894“ schrieb: Liebe WESTbahn, die ersten Gäste aus München sind jetzt bei uns eingetroffen. Wir fragen uns nur: Wo sollen wir sie hinschicken?“ Die Werbekampagne wird nach Angaben der Westbahn nun also getauscht, Aufmerksamkeit für die Strecke München-Wien hat das Unternehmen vermutlich jedoch nun sicher in der Tasche.

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