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Werder-Trainer Schaaf verklagt BMW

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Klagt gegen den Münchner Autobauer BMW: Thomas Schaf, Trainer von Werder Bremen. © dpa

München - Werder-Trainer Thomas Schaf klagt gegen den Münchner Autobauer BMW. Sein Vorwurf: Die Bilanzen der von ihm gekauften Autohäuser seien geschönt worden.

Es wäre ja auch das erste Mal, dass sich die Werderaner und die Bayern nicht in den Haaren hätten – auch wenn in diesem Fall der FC Bayern gänzlich unschuldig ist.

Die Geschichte: Thomas Schaaf, seit vielen Jahren Fußball-Trainer des SV Werder Bremen, fühlt sich von BMW ins finanzielle Abseits gestellt. Ein Eigentor habe er, so sagt er, nicht geschossen, als er vor drei Jahren mit Geschäftspartnern zwei BMW-Autohäuser übernommen habe. Vielmehr sollte der Coup ein Volltreffer werden.

Doch jetzt bereiten Anwälte eine Klage vor, berichtet der Spiegel. Grund: BMW habe vor dem Kauf die Bilanzen der beiden Häuser geschönt. Die Zahlen der Stammkunden seien mehr als doppelt so hoch angegeben worden, als sie tatsächlich gewesen seien. Daher haben Schaaf und Co. bisher schon über eine Million Miese eingefahren. Dies würden interne Papiere belegen, meldet der Spiegel. Zudem soll BMW verschwiegen haben, dass die Vorbesitzer der Autohäuser bei Leasing-Verträgen betrogen hätten. Rote Karte!

BMW wollte sich auf Anfrage des Spiegel nicht äußern; vor dem „Hintergrund der Klage-Androhung“, nur so viel: Es sei eine „unerfreuliche Tatsache, dass Mitarbeiter und der Inhaber des Autohauses“ Leasing-Verträge manipuliert haben.

tz

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