Westparkmörder bleibt in Haft – aber wie lange noch?

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Gorazd B.: Sicherungsverwahrung oder Auslieferung?

München - Beim Haftprüfungstermin am Montag hat die 10. Strafkammer den Unterbringungsbefehl zwar aufgehoben. Der Westparkmörder bleibt aber vorerst hinter Schloss und Riegel!

Auf Beschwerde der Staatsanwaltschaft geht der Fall jetzt zum Oberlandesgericht. Sollte auch diese Instanz den Unterbringungsbefehl aufheben, existiert immer noch ein Abschiebungs-Haftbefehl.

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Gorazd B. hatte am 15. Oktober 1993 im Westpark einen zufällig entgegenkommenden Architekten mit unzähligen Messerstichen niedergemetzelt – aus Mordlust. Seine reguläre Haftstrafe hat er längst abgesessen. Der Mörder gilt jedoch als Gefahr für die Allgemeinheit, deshalb soll er nach dem Willen der Staatsanwaltschaft für immer weggesperrt werden.

Das Verfahren um seine nachträgliche Sicherungsverwahrung verzögerte sich jedoch, weil ein Gutachter als befangen abgelehnt wurde. Frei komme er in naher Zukunft nicht, so OLG-Sprecherin Margarethe Nötzel: „Das Abschiebungs-Verfahren muss auf jeden Fall durchgeführt werden.“

ebu.

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