Westparkmörder kommt direkt in Abschiebehaft

Gorazd B.

München - Der Münchner Westparkmörder kommt gleich vom Gefängnis in die Abschiebehaft. Der 36-Jährige muss zurück in seine slowenische Heimat. Das endgültige Ende seines Lebens in Deutschland.

Der sogenannte Münchner Westparkmörder kommt an diesem Sonntag aus dem Gefängnis direkt in Abschiebehaft. Der verurteilte 36 Jahre alte Mann werde “ganz sicher keine Sekunde als freier Mann“ in Deutschland herumlaufen, sagte ein Polizeisprecher am Freitag.

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Der 36-Jährige wird zwar am Sonntag, Schlag Mitternacht, aus der regulären Haft im Stadelheimer Gefängnis entlassen, wechselt dann aber sofort in Abschiebehaft. Am Mittwoch, 18. Januar, bringen ihn Polizeibeamte zum Münchner Flughafen, von wo aus er in seine Heimat Slowenien abgeschoben werde. Die Bundesrepublik Deutschland darf er nicht mehr betreten. Zuständig für das Verfahren ist das Münchner Kreisverwaltungsreferat.

Das Oberlandesgericht München hatte in letzter Instanz einen Antrag abgelehnt, den Mann nach Ablauf seiner jüngsten Haftstrafe in einer geschlossenen Anstalt unterzubringen. Eine dreimonatige Strafe wegen Beleidigung einer Richterin wird er am Sonntag, 15. Januar, verbüßt haben.

Der 36-Jährige hatte im Oktober 1993 im Münchner Westpark einen Jogger aus Mordlust mit zahlreichen Messerstichen getötet. Dafür wurde er nach Jugendstrafrecht zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt.

dpa

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