Das war Spitze!

"Wetten, dass...?"-Friedi zur tz: "Irre"

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Friedi schaffte seine Wette, holte sich aber nicht den Sieg.

Augsburg - In der allerletzten Sekunde schaffte der Münchner Stundent Friedrich Kühne, bei "Wetten, dass..?" seine Vorgabe einzuhalten. Die tz sprach mit ihm.

Das war Nervenkitzel pur! In der allerletzten Sekunde gelang dem Münchner Studenten Friedrich Kühne, wofür er so hart trainiert hatte: Mit der Slackline löschte er das letzte Kerzenlicht am Weihnachtsbaum und erntete tosenden Applaus bei Wetten, dass ..? in Augsburg. „Ein irres Gefühl“, schwärmt der 24-Jährige im tz-Gespräch. „Ich hatte alles um mich herum vergessen und habe gar nicht mitgekriegt, als Markus Lanz sagte, dass ich nur noch 15 Sekunden Zeit habe.“ Und so wurden 6,88 Millionen Zuschauer am Samstagabend vor dem Bildschirm Zeuge, wie „Friedi“ die Slackline in aller Ruhe auspendelte und mit der letzten Schwingung seine Wette gewann.

Für den finalen Sieg reichte es am Ende dann leider doch nicht. „Schade, mit den 50 000 Euro hätte ich mir auf meiner geplanten Weltreise doch das eine oder andere komfortablere Hotel leisten können“, sagt der sympathische Münchner, der sich nach den nächsten drei Semestern mit dem Rucksack auf Reisen begeben will. Kühne landete auf Platz zwei, knapp besiegt von der Augsburgerin Nina Kaimer.

Die Radio-Redakteurin jonglierte mit Buchstaben, holte dank ihrer Gedächtnisleistung die meisten Stimmen – und gewann zur Freude des Saalpu­blikums die 50 000 Euro. Ein echtes Heimspiel für die 28-Jährige, die ihr Glück kaum fassen konnte: „Tausend-, ach was, milliardenfach DANKESCHÖN!!!! Ich bin echt überwältigt von eurer Unterstützung!“, postete sie direkt nach der Show auf Facebook.

Erleichtert dürfte auch Markus Lanz sein: In seiner zehnten Ausgabe von Wetten, dass..? konnte er die Quote leicht verbessern. Oder war’s am Ende Michelle Hunziker, die den Abwärtstrend stoppte? Weitgehend unfallfrei plauderte sich das Paar durch den Abend, schwafelte von „großer Emotion“ (Hunziker) und forderte die Gäste Wolfgang Stumph, Michael Bully Herbig, Ina Müller und Farih Yardim gefühlte hundertmal auf, „es sich gemütlich zu machen“ (Lanz). Als echter Glücksfall entpuppte sich da ABBA-Legende Björn Ulvaeus, dessen Humor noch trockener war als das Knäckebrot, mit dem ein Wettkandidat seiner Frau ABBA-Songs vorknabberte.

Immerhin: Wenn Lanz auch bei den Kritikern nicht groß punkten kann, die Kandidaten scheinen ihn zu mögen. „Ich finde, dass er cool mit den Leuten umgeht“, sagt Slackliner Friedi. „Seit ich erlebt habe, was für ein Riesending so eine Show ist, habe ich echt Respekt vor seiner Leistung.“

aki

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