Starkregen und Hagel möglich

Amtliche Unwetter-Warnung: Alarm in weiten Teilen Bayerns - Sturm-Serie geht weiter

Gewitter, Starkregen und sogar Hagel: Aktuell sieht es für Teile Bayerns nicht gut aus. Alle Wetter-News aus dem Freistaat.

Update vom 8. Juni, 17.54 Uhr: Am Dienstagabend warnt der Deutsche Wetterdienst erneut vor schweren Unwettern in Bayern. Vor allem in Mittelfranken sollen Gewitter und Starkregen vorkommen. Die gesamte Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen ist auf der DWD-Warnkarte rot eingefärbt. Das heißt, es liegt eine Unwetterwarnung der Stufe drei von vier möglichen Stufen vor. Der Wetterdienst warnt: „Es treten Gewitter auf. Dabei gibt es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 25 l/m² und 40 l/m² pro Stunde sowie Windböen mit Geschwindigkeiten um 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7) und Hagel mit Korngrößen um 2 cm.“

Ebenfalls vor schweren Gewittern, jedoch nur mit niedrigerer Warnstufe wird im gesamten Oberland (Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen) und in der Oberpfalz (Regensburg, Cham, Neumarkt) gewarnt. Der Rest Bayern samt der Hauptstadt München bleibt am Dienstag vermutlich von Regen und Gewittern verschont.

Wetter: Turbulenter Nachmittag deutet sich in Bayern an

Update vom 8. Juni, 14.27 Uhr: Erneut bahnt sich im Freistaat ein turbulenter Nachmittag an. Für Teile Bayerns hat der Deutsche Wetterdienst gleich drei Warnungen parallel ausgegeben. Neben „schwerem“ und „starkem“ Gewitter werden etwa für die Großräume Nünrberg und Augsburg auch heftiger Starkregen und Hagel prognostiziert. Glimpflich scheint heute der Süden Bayerns davonzukommen; die DWD-Warnkarte ist derzeit noch in harmlosem Grün eingefärbt.

Update vom 8. Juni, 10.32 Uhr: Ein Autofahrer hat bei Tapfheim (Landkreis Donau-Ries) die Sperrung einer überfluteten Straße ignoriert - und musste im Anschluss gerettet werden. Er sei mit seinem Wagen bis auf Sitzhöhe im Wasser versunken und nicht mehr weitergekommen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Daraufhin verriegelte der 23-Jährige die Fenster und Türen des Autos und setzte einen Notruf ab.

Die Feuerwehr befreite den Mann am Montagmorgen und zog den Wagen aus dem Wasser. Laut Polizei missachtete der Mann ein Durchfahrtsverbot und umkurvte sämtliche Sperrungen.

DWD warnt vor Gewittern in Bayern - zwei Regionen trifft es besonders heftig

Update vom 8. Juni, 6.50 Uhr: Die Menschen in Bayern müssen sich in manchen Regionen weiterhin auf ungemütliches Wetter einstellen. Vor allem nördlich der Donau und an den Alpen sind am Dienstag Gewitter mit lokal heftigem Starkregen möglich, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. In kurzer Zeit können dann bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. Auch Hagel und Windböen seien möglich. Die Höchsttemperaturen liegen am Dienstag zwischen 20 und 27 Grad.

In der Nacht zum Mittwoch soll das Gewitterrisiko zunächst abnehmen. Im Tagesverlauf bleibt es den Meteorologen zufolge aber unbeständig. Bei bis zu 26 Grad seien neben Sonne und Wolken auch teils kräftige Schauer und Gewitter möglich. 

In den vergangenen Tagen waren die Feuerwehren in einigen Regionen des Freistaats im Dauereinsatz. Der Deutsche Wetterdienst hatte zuvor vor „extremen Gewittern“ in Teilen Bayerns gewarnt. Vom Main bis zu den Alpen wurden in vielen Orten Keller und Straßen überflutet, Blitze richteten Schäden an.

Unwetter-Alarm: DWD warnt eindringlich - Ungemütliche Nacht steht bevor

Update vom 7. Juni, 21.15: Auch zu Beginn der Nacht auf Dienstag gibt es im Westen Bayerns und in Alpennähe noch einzelne Gewitter, die lokal unwetterartig ausfallen können. Starkregen mit bis 40 l/qm Niederschlag innerhalb kurzer Zeit ist möglich, vor allem im südlichen Schwaben. Zudem fällt kleiner Hagel bei Böen bis 70 km/h. Im weiteren Verlauf der Nacht herrscht dann abnehmendes Gewitterrisiko. Am Dienstag im Tagesverlauf schwerpunktmäßig nördlich der Donau und an den Alpen erneut aufkommende Gewitteraktivität mit ähnlichen Begleiterscheinungen. In der Landeshauptstadt startet der Dienstag zunächst freundlicher, erst im Laufe des Tages steigt auch hier das Regenrisiko.

Update vom 7. Juni, 15.33 Uhr: Die Landeshauptstadt bleibt von Wetterkapriolen weiterhin verschont. Während in München noch die Sonne scheint, bahnen sich andernorts turbulente Stunden an. Rund um die Frankenmetropole Nürnberg ist die DWD-Warnkarte inzwischen tiefrot eingefärbt. Hier ist schon jetzt mit heftigem Starkregen und Hagel zu rechnen.

Die höchste Unwetter-Warnstufe gilt indes östlich von Bayreuth. Dort sind Niederschlagsmengen zwischen 40 und 60 Litern pro Quadratmetern möglich - und laut Prognose bis zu zwei Zentimeter große Hagelkörner.

Unwetterwarnungen für Teile Bayerns: DWD sieht „zunehmende Gefahr“

Ursprungsmeldung:

München - Für zahlreiche Bayern könnte das noch ein ungemütlicher Start in die Woche werden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Montag (7. Juni) zahlreiche Unwetterwarnungen herausgegeben, „Auftakt“ ist zumeist um 14 Uhr.

Für weite Teile Bayerns lasse sich demnach eine „im Nachmittagsverlauf allmählich zunehmende Gefahr einzelner unwetterartiger Gewitter“ prognostizieren. Im Laufe des Abends sollen Gewitterzellen zusammenwachsen und über Stunden hinweg „unwetterartigen Starkregen“ mit sich bringen.

Kommt München glimpflich davon? Zunächst keine Unwetterwarnung

Laut DWD-Warnkarte stehen vornehmlich der Süden und Osten des Freistaats im Fokus, aber auch an der Grenze zu Hessen müssen sich die Bewohner auf ungemütliche Stunden einstellen. Für die Großstädte München (für die ein oder andere Wetterkapriole bekannt), Ingolstadt und Regensburg lagen zunächst keine Unwetterwarnungen vor.

So präsentierte sich die DWD-Warnkarte am Montag gegen 13 Uhr.

Lokal warnt der DWD zudem vor „Hagelansammlungen und Sturmböen bis 85km/h“. Immerhin: In der Nacht zum Dienstag (8. Juni) soll die Schauer- und Gewitterneigung allmählich nachlassen.

Rubriklistenbild: © blickwinkel/Imago

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