Experte sieht „etwas im Busch“

Wetter: Temperatur-Sturz in München - steht dann kältester Winter seit Jahren bevor?

Das Wetter kann sich in Bayern aktuell nicht entscheiden. Am Wochenende zeigte sich noch einmal der Sommer, die kommenden Tage werden jedoch herbstlich. Droht außerdem ein kalter Winter?

München - Sonne ohne Ende, dazu 26 Grad. In und um München zeigte sich am Sonntag, 3. Oktober, noch einmal der Sommer. Nördlich der Landeshauptstadt versteckte sich die Sonne zwar meist hinter zähen Wolken, warm war es jedoch im gesamten Freistaat. Doch war das der vorerst letzte warme Tag des Jahres? Ein Blick in die Prognose der kommenden Tage lässt diese bittere Prognose wahrscheinlich wirken. Während der Trend für die aktuelle Woche klar scheint, scheint sich auch die Langzeit-Prognose für den kommenden Winter zu konkretisieren.

Wetter: München vor Temperatur-Sturz - Experte mit überraschender Winter-Prognose

Doch Schritt für Schritt: In München wird zum Wochenstart am Montag, 4. Oktober, trockenes Wetter erwartet. Den ganzen Tag über liegen laut wetteronline jedoch dicke Wolken über der Stadt. Die Temperaturen bewegen sich in der Spitze bei 16 Grad, nachts fällt das Thermometer dann auf knappe elf Grad. Dann, ab Dienstag, soll eine Regen-Phase beginnen. Bis einschließlich Donnerstag soll es immer wieder regnen, die Temperaturen fallen dazu weiter. Nachts erwartet die Landeshauptstadt einstellige Temperaturen, tagsüber kann mit maximal 14 Grad gerechnet werden. Die aktuellen Karten zeigen außerdem keine Besserung an, auch das Wochenende wird - Stand jetzt - verregnet und kühl.

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Die Prognose für die kommenden Tage scheint also klar. Doch wie steht es eigentlich um den anstehenden Winter? Experte Dominik Jung von wetter.net hat einen Blick in die Langzeit-Prognosen geworfen. Und siehe da: Die Karten versprechen einen kalten Winter. Die Langzeitmodelle berechnen sogenannte „Temperatur-Anomalien“, das heißt, die Abweichungen zum langjährigen Mittel werden immer wieder neu berechnet.

Wetter: Kommender Winter sehr kalt? „Vielleicht ist da etwas im Busch“

„NOA“ (das amerikanische Wetter-Institut) rechnet seit Wochen immer weiter nach unten. Vielleicht ist da dieses Jahr etwas im Busch“, so Meteorologe Jung. Dabei sticht heraus, dass etwa im Dezember keinerlei Temperatur-Abweichungen in Deutschland im Vergleich zum langjährigen Mittel angezeigt werden. Betrachtet man die vergangenen Dezember, die stets zu mild ausgefallen waren, könnte sich der diesjährige dementsprechend kalt anfühlen. Doch auch der Januar und Februar sollen - nach aktuellen Stand - maximal ein halbes Grad zu mild ausfallen. Winter-Freunde können also hoffen, in diesem Jahr mal wieder einen „richtigen“ Winter erleben zu können.

Rubriklistenbild: © Katrin Requad

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