Experte wagt Prognose

„Das werden sehr unangenehme Tage“: Sahara-Hitze überrollt Deutschland - wird Juni gar historisch?

Eine Hitzewelle rollt auf Deutschland zu. In den kommenden Tagen steigen die Temperaturen kontinuierlich an. Auch München erwartet eine hochsommerliche Phase.

München - Der Sommer ist endgültig angekommen. Bereits am Sonntag, 13. Juni, strahlt die Sonne bei Temperaturen von knapp 24 Grad über München. In der vergangenen Wochen pendelten sich die Temperaturen bereits auf milden Niveau ein, eine ständige Gewitter-Gefahr und viele Wolken machten einem richtigem Sommer-Gefühl jedoch einen Strich durch die Rechnung. Doch das ändert sich jetzt. Eine Hitzewelle rollt auf Deutschland zu.

Wetter: Deutschland erwartet massive Hitzewelle - „Das werden sehr unangenehme Tage“

„Das werden wieder einige sehr unangenehme Tage werden“, warnt Wetter-Experte Dominik Jung von wetter.net. Dem Meteorologen nach sei die „Wohlfühl-Phase“ beim Wetter erst einmal vorbei. In den kommenden Tagen steigen Jung nach täglich die Temperaturen weiter an, Topwerte um 35 Grad sind möglich. Donnerstag und Freitag rechnen einige Wettermodell im Nordosten rund um Berlin und Brandenburg sogar mit 37 bis 39 Grad. Gefühlt würden wir dann locker über der 40-Grad-Marke liegen. In Ballungsräumen wie etwa Köln stehen auch die ersten tropischen Nächte bevor, Temperaturen im Minimum von 22 Grad sind dann möglich.

Wetter in München: Hitzewelle erreicht Deutschland - Wird Juni gar historisch?

Auch in München werden sehr heiße Tage erwartet. Wie wetteronline vorhersagt, zeigen sich die kommenden Tage bei strahlendem Sonnenschein, die Temperaturen steigern sich von Tag zu Tag. Am Donnerstag und Freitag, den 18. Juni, soll dann der vorläufige Höhepunkt erreicht werden. Das Thermometer könnte dann Werte von bis zu 32 Grad anzeigen, die Nächte bleiben bei 19 Grad dann auch sehr warm.

Wie Experte Dominik Jung erklärt, war der Juni 2021 bisher 3,7 Grad wärmer als das Klimamittel. Der Juni könnte es in die Top5 der wärmste Juni-Monate seit 1881 schaffen, vielleicht sogar auf Platz 1. Das kommt ganz darauf an, wie lange uns die Sahara-Hitze erhalten bleibt“, so Jung weiter.

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Rubriklistenbild: © Moritz Frankenberg/dpa

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