Genau zur Bundestagswahl

Saharaluft flutet Deutschland - München vor heftigem Wetter-Wechsel

Von Tanja Kipke

In München dürfte das Wetter am Wochenende viele Menschen an die Isar ziehen. (Symbolbild)

Nach grauen und kühlen Herbstwetter lässt sich der Spätsommer nun doch nochmal blicken. Die Prognosen lassen in München auf warme Temperaturen hoffen.

München - Der erste Gedanke, wenn man dieser Tage in München aus der Tür geht: Der Herbst ist da. Es ist grau, nass und kalt. Die aktuellen Wetterprognosen lassen aber nochmal aufhorchen. Man mag es momentan zwar kaum glauben, aber das schöne Spätsommerwetter lässt sich wohl doch nochmal blicken. Der Grund: Luft aus der Sahara kommt nach Bayern. Meteorologe Jan Schenk von The Weather Channel spricht von einem regelrechten „Schwall an Saharaluft“ der nach Deutschland zieht. Perfekt zur Bundestagswahl am Sonntag.

Wetter in Bayern: Saharaluft flutet Deutschland - Steht München vor dem Wetter-Wechsel?

Die Saharaluft flutet ganz Deutschland am Wochenende. Wie Schenk erklärt, kommt „ein Sommerwochenende auf uns zu“. Am Rhein würden die Temperaturen sogar bis auf 27 Grad ansteigen. In Bayern wird es nicht ganz so warm, aber auch hier wird die 20-Grad-Marke überschritten. In Unterfranken klettern die Werte sogar auf bis zu 25 Grad.

„Wären wir noch im Sommer würden die Temperaturen auf 32 bis 35 Grad ansteigen“, so Schenk. Samstag soll der schönste Tag im Freistaat werden. Aber auch am Wahltag bleibt es laut dem Wetter-Experten noch sommerlich. Für München zeigen die Wetter-Portale Werte zwischen 20 und 23 Grad an. Das wären glatt zehn Grad mehr als in den vergangenen Tagen, an denen das Thermometer nicht über 13 Grad in der Spitze erreichte.

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Video: Das Wetter für München, den 22. September 2021

Ob das schöne Wetter die Wahlbereitschaft beeinflussen könnte? Experte hält es für möglich

Auch Meteorologe Dominik Jung von wetternet sagt ein Sommerwochenende voraus. Er hält es allerdings für möglich, dass das Wetter auch Einfluss auf die Bundestagswahl haben könnte. „Wir erleben es immer wieder, dass bei schönem Wetter die Wahlbeteiligung eher geringer zu sein scheint als bei weniger freundlichem Wetter“, sagt er in einer Mitteilung. Einige würden dann lieber etwas anderes unternehmen, als den Gang zum Wahllokal. Allerdings hätten andere Untersuchungen ergeben, dass die Menschen bei schlechtem Wetter eher daheim bleiben. So oder so bleibt es spannend. „Doch es könnten am Ende die entscheidenden Prozent sein, die das Ergebnis ausmachen“, so Jung. (tkip)

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