1. tz
  2. München
  3. Stadt

Wetter-Wende in München: Frost-Warnung! Aber weiße Weihnachten? Wetter-Experte gibt Prognose

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Tanja Kipke

Kommentare

Ein Mann geht durch den schneebedeckten Englischen Garten in München, der Wind peitscht unzählige Schneeflocken durch die eisige Luft
Gibt es bald wieder Schnee im Englischen Garten? © Katrin Requadt/dpa

Die Bayern-Wetterprognose für die kommende Woche ist durchwachsen. Erst viel Sonne, dann Kälte und Regen bis hin zu Schneefall. Unterdessen warnt der DWD eindringlich.

München - Am Wochenende konnten sich die Menschen in Bayern vielerorts über jede Menge Sonne freuen. Auch in der Landeshauptstadt sind viele für einen Spaziergang nach draußen gegangen. Die Temperaturen sind im Vergleich zur letzten Woche jedoch ordentlich gefallen. Eher milde Temperaturen um die zehn Grad wurden abgelöst durch eisige Werte um den Gefrierpunkt. Das Wetter zum Wochenstart bringt nochmal viel Sonnenschein. Nur in Schwaben und Oberbayern bleibt es anfangs stark bewölkt, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) vorhersagt. Ab Mitte der Woche steht Bayern dann aber ein Wetterumschwung bevor.

Wetter in Bayern: Nach sonnigen Tagen kommt Regen und Schnee

Die Bewölkung nimmt ab Mittwoch wieder zu. „Der hohe Luftdruck westlich von uns schwächt sich ab“, heißt es in einer Prognose von wetter.net. Dann sei im Osten Bayerns mit Schneeregen zu rechnen. Meteorologe Jan Schenk von The Weather Channel hatte Schneefall bereits ab Anfang der Woche angekündigt. Allerdings haben sich die Prognosen wohl etwas nach hinten verschoben.

Wetter.net und weather.com sagen den Schnee nun erst für Donnerstag voraus. Auch in der Landeshauptstadt soll es dann wieder weiße Flocken geben. Allerdings wird der Schnee in München wohl eher nicht liegen bleiben. Nur zwei Zentimeter Neuschnee sollen laut Wetterkarte fallen. Der meiste Schnee wird wohl in den Alpen und am Alpenrand vom Himmel kommen. Bis zu zehn Zentimeter sind zum Beispiel im Berchtesgadener Land möglich. Schenk ist auch zuversichtlich für Weihnachten: „Ich bin mir ziemlich sicher, dass es sehr oft weiße Weihnachten geben wird“

DWD gibt amtliche Warnungen vor „Sturmböen“ und „Glätte“ heraus

Unterdessen gibt der DWD amtliche Warnungen für weite Teile des Freistaats heraus. In fast ganz Bayern gilt ab heute Nacht eine Warnung vor Frost. Nur der Großteil von Unter- und Mittelfranken ist davon nicht betroffen. Zudem gilt im kompletten Südosten und Osten Bayerns eine Warnung vor Glätte ab Sonntagabend 20 Uhr bis Montag 11 Uhr. „Es muss streckenweise mit Glätte durch überfrierende Nässe sowie geringen Neuschnee gerechnet werden“, schreibt der DWD.

Mehrere DWD-Warnungen gelten aktuell für den Freistaat.
Mehrere DWD-Warnungen gelten aktuell für den Freistaat. © Screenshot DWD

An der Grenze zu Tschechien warnt der DWD für einige Landkreise auch noch vor Sturmböen. „Es treten oberhalb 1000 m Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 80 km/h (22m/s, 44kn, Bft 9) anfangs aus westlicher, später aus nordwestlicher Richtung auf“, heißt es. Betroffen sind die Landkreise Cham, Regen und Freyung-Grafenau. Die Warnung gilt noch bis Sonntag 21 Uhr. Man solle besonders auf herabfallende Gegenstände achten, rät der DWD in diesem Zusammenhang. „Es können zum Beispiel einzelne Äste herabstürzen.“ (tkip)

Auch interessant

Kommentare