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Wetter in Bayern: Lage beruhigt sich, doch DWD warnt gleich doppelt für den Freistaat

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Von: Lukas Schierlinger

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Wetter-News für Bayern: Der DWD hat aktuell verschiedene Warnungen ausgegeben, München bleibt zunächst verschont.

Update vom 22. Oktober, 18.20 Uhr: Die Wetterlage in Bayern hat sich deutlich beruhigt. Mehrere Warnungen vom Deutschen Wetterdienst (siehe vorheriges Update) sind ausgelaufen. Angespannt ist die Situation lediglich im Südosten im Dreieck Deggendorf/Regen/Freyung sowie im Norden nähe Suhl, Wunsiedel und Bad Kissingen. In diesen Bereichen wird nach wie vor Sturmböen gewarnt. Sie können Geschwindigkeiten von bis zu 85 Kilometer pro Stunde erreichen. Die Warnung gilt bis in den späten Abend beziehungsweise die frühe Nacht.

Im südlichen Bauch des Freistaats warnt der Deutsche Wetterdienst außerdem vor Frost. Betroffen sind insbesondere die Grenzregionen zu Österreich von Bad Reichenhall über Rosenheim bis Garmisch-Partenkirchen und Obersdorf.

Update vom 22. Oktober, 12.44 Uhr: Reichlich interessant sieht aktuell die DWD-Warnkarte aus. Für den Freistaat Bayern gelten derzeit verschiedene Wetter-Warnungen, dargestellt in den Farben gelb und orange. Rund um die Landeshauptstadt Münchens sind weite Teile Oberbayerns und Teile der Oberpfalz grün eingefärbt. Hier beobachten die Wetter-Experten keinerlei Auffälligkeiten.

Zu den Sturmwarnungen in Teilen der Oberpfalz (in orange, siehe Ursprungsmeldung) haben sich nun auch amtliche Warnungen vor „Windböen“ (auf der Karte gelb markiert) gesellt. Diese gelten etwa in den Landkreisen Würzburg, Bamberg und Bayreuth noch bis 18 Uhr. Die DWD-Formulierung im Wortlaut: „Es treten Windböen mit Geschwindigkeiten bis 60 km/h anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung auf.“

Wetterkarte des DWD
Die DWD-Warnkarte am Freitagmittag © Screenshot DWD

Wetter-News: Neue Warnung für Teile Bayerns

Ursprungsmeldung:

München - In der Landeshauptstadt ging es am Donnerstag (21. Oktober) gehörig zur Sache. Tief „Ignatz“ hielt für München Sturm „Hendrik“ parat. Umgestürzte Bäume sorgten für Zugausfälle, sogar eine S-Bahn musste evakuiert werden. Vorsorglich wurde der Nymphenburger Schlosspark geschlossen.

Wird das Wochenende etwas gemütlicher? Einen Mix aus Sonne, Wolken und Regen prognostiziert der Deutsche Wetterdienst (DWD) für das Wochenende. Am Freitag könne es in Nordbayern und den Gebirgsregionen noch zu stürmischen Böen kommen, teilte der DWD am Freitagmorgen in München mit.

Amtliche Warnungen gab es zunächst lediglich an den östlichen Rändern der Oberpfalz. Dort verwies der DWD auf „Sturmböen“ mit Geschwindigkeiten von bis zu 85 Kilometern pro Stunde. Die Warnung galt vorerst bis 0 Uhr.

Vorzeitiger Wintereinbruch in München? Experte: „Spekulationen muss man Absage erteilen“

Bis zum Freitagnachmittag sei in den Alpen mit viel Regen zu rechnen, hieß es. Im Frankenwald bleibt es den Prognosen zufolge kühl bei bis zu 7 Grad, an der Donau und in den Alpen sind am Wochenende Höchstwerte bis 15 Grad möglich.

„Das war gestern schon ein recht heftiger Herbststurm. Der ein oder andere wurde sicherlich von der Intensität am Ende dann doch überrascht“, erklärte Wetter-Experte Dominik Jung zu Tief „Ignatz“. In seiner Langzeit-Prognose räumt er mit der Theorie eines vorzeitigen Wintereinbruchs auf: „Diesen Spekulationen muss man mal wieder eine Absage erteilen.“ Bis Mitte November erkennt Jung „milde“ Wettermodelle, für die kommende Woche prognostiziert er gar den „nächsten Wärmeberg“.

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