Sturm kommt auf

„Bomben-Zyklon“ im Anmarsch: Ausläufer des Extrem-Wetters auch in München spürbar

Besonders in Norddeutschland soll das Sturmtief ruppig ausfallen. (Symbolbild).
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Besonders in Norddeutschland soll das Sturmtief ruppig ausfallen. (Symbolbild).

Das Wetter sorgte für einen überraschenden Winter-Einbruch in München. In der kommenden Woche droht Deutschland ein Orkan - Experten sagen gefährliches Extrem-Wetter voraus.

Wetter: Extrem-Wetter kommt nach Deutschland - München scheint „Zentrum“ zu entkommen

Update vom 8. März, 9.04 Uhr: Zum Start in die neue Woche konkretisieren sich die Modelle, die das extreme Wetter über Deutschland veranschaulichen. Metereologe Dominik Jung von wetter.net hat sich dieser angenommen und erklärt, was da den jüngsten Berechnungen zu Folge auf uns zukommt. Demnach sind am Donnerstag auf der Nordsee Orkan-Böen von bis zu 120 km/h möglich, auch im Westen und in der Mitte bleibt es Jung nach bei schweren Sturm-Böen. Auch das europäische Wetter-Modell bleibt dabei: Es wird ein sehr ruppiger Donnerstag. Beide Modelle sind sich in einem Punkt ebenfalls einig: Je weiter südlich man geht, desto stärker schwächt sich die Extrem-Wetter-Front ab. Das bedeutet, dass es in und um München wohl vergleichsweise ruhig bleiben soll. Dennoch ist auch hier mit Sturmböen von bis zu 70 km/h zu rechnen, was im Gegensatz zu einem Orkan ein fast schon laues Lüftchen ist, jedoch trotzdem deutlich zu spüren ist.

Erstmeldung vom 7. März 2021

München - Nach einer langen Witterung von frühlingshaftem Wetter kehrte am Freitag, 5. März, in Oberbayern und am Alpenrand noch einmal der Winter zurück. In München reichte es für „angezuckerte“ Autos und Dächer, besonders im Allgäu und im Bayerischen Wald gab es einige Zentimeter Neuschnee. Das unbeständige Wetter mit starkem Nachtfrost bleibt in und um München auch zum Wochenstart erst einmal erhalten.

Doch besonders ab Mittwoch, 10. März, braut sich eine Extrem-Lage in ganz Deutschland zusammen, die es in sich hat. Aktuelle Wetter-Karten zeigen einen orkanartigen Sturm, der besonders ab Donnerstag, 11. März, nach Deutschland kommt. Den aktuellen Modellen nach scheint München und Bayern das Gröbste erspart zu bleiben, doch besonders in der Mitte und im Norden des Landes dürfte es sehr ruppig werden.

Extrem-Wetter: Orkan rollt auf Deutschland zu - Experte spricht von „Bomben-Zyklon“

Metereologe Jan Schenk von The Weather Channel Deutschland sagt für Deutschland ab Donnerstag einen „Bomben-Zyklon“ voraus - dieser brächte dann Windgeschwindigkeiten von bis zu 170 Stundenkilometern. Wann und wo genau die stärksten Stürme drohen, sei im Augenblick noch nicht sicher zu sagen. „Auf jeden Fall kommt nächste Woche ein Sturm-Ereignis auf uns zu“, so Schenk weiter. Hintergrund ist demnach der Jet-Stream über dem Nordatlantik, der wieder an Kraft zulege und Deutschland erreiche. Dominik Jung von wetter.net berichtet ebenfalls von einem „schweren Sturm-Ereignis“, das auf Deutschland zukommt. Besonders die Mitte, und der gesamte Norden Deutschlands sei damit am stärksten betroffen, so Jung.

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Wetter: Gefährliche Lage nähert sich - Schwere Stürme in Deutschland erwartet

In München und Bayern ist nach aktuellen Wetter-Vorhersagen solch eine Dimension nicht zu erwarten. Zwar dürfte es auch sehr windig werden, von Extrem-Wetter mit Orkanen dürfte jedoch nicht die Rede sein. Das europäische Wetter-Modell ECMWF berechnet für Donnerstagmittag in München* etwa Windgeschwindigkeiten von etwa 35 km/h, was durchaus spürbar ist, jedoch nicht im Ansatz einem Sturm oder Orkan gleichkommt. Bis dahin zeigt sich das Wetter in und um München recht ruhig, meist zeigt sich die Sonne bei Temperaturen von etwa 13 Grad, mit Niederschlägen ist bis zum „Wetter-Ereignis“ in Deutschland eher nicht zu rechnen. *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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