Wetter-Chaos in der Landeshauptstadt

Nach Schneemassen in München jetzt Lebensgefahr auf den Straßen - einsetzendes Tauwetter sorgt für schlimme Prognose

Das Wetter in München zeigt sich momentan hochwinterlich. Eis und Schnee haben die Stadt im Griff. Der DWD hat diverse Warnungen herausgegeben.

  • Wetter: Der DWD hatte für München mehrere Warnungen ausgegeben.
  • Auch der FC Bayern reagierte nun mit einer Absage auf die Wetterlage. (siehe Update vom 26. 1, 18..05 Uhr)
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+++ Dieser Ticker ist beendet. Zum Wochenende hin bahnt sich mildere Temperaturen an, der Deutsche Wetterdienst warnt bereits eindringlich. Alles weitere finden Sie immer aktuell in unserem neuen Wetter-Ticker. +++

Update vom 27. Januar, 8.41 Uhr: Nach den Schneemassen, die die bayerische Landeshauptstadt in den vergangenen zwei Tagen heimgesucht haben, startet der Mittwoch nun einigermaßen sonnig, dafür frostig kalt und eisig. Die Münchner müssen sich vor Glätte in acht nehmen, die sich auf dem gefrierenden Schnee der letzten Tage gebildet hat. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) liegen die Höchstwerte bei minus zwei bis plus drei Grad. In der Nacht zum Donnerstag rechnen die Wetterexperten erneut mit Niederschlag, der dann aber zumeist als Regen abgehen soll. Das dadurch entstehende Glatteis kann mitunter lebensgefährlich werden.

München: Eisesglätte und einsetzendes Tauwetter - hier wird es besonders gefährlich

Am Donnerstag erwarten die Meteorologen vor allem in Südbayern einsetzendes Tauwetter, dessen Folgen aufgrund der enormen Schneemenge der letzten Tage bedrohlich werden könnten. Der Schnee werde nach und nach auftauen und vor allem in den Allgäuer Alpen für steigende Wasserspiegel sorgen, so die Expertenprognose. In Höhenlagen rechnen die Wetterexperten zudem mit Starkregen. Besonders betroffen sind laut den Warnungen des Deutschen Wetterdiensetes die Landkreise Ober- und Unterallgäu, Landberg am Lech sowie Weilheim-Schongau und Garmisch-Partenkirchen. Es drohen Hochwasser und Überschwemmungen.

Update vom 26. Januar, 18.05 Uhr: Die Landeshauptstadt versinkt zum Beginn der Woche im Neuschnee und mit ihr auch einer der größten Vereine der Welt. Denn auch der FC Bayern München muss nun vor den Schneemassen kapitulieren und sieht sich zur einer Absage gezwungen. Am Dienstagabend hätte die zweite Mannschaft des deutschen Rekordmeisters ein Heimspiel gegen den SC Verl austragen sollen.

Wie der Münchner Verein nur wenige Stunden vor Anpfiff mitteilte, musste die Begegnung bedingt durch die Wetterlage abgesagt werden. „Aufgrund der extremen Schneemassen in den vergangenen Stunden in München ist eine Austragung im Stadion an der Grünwalder Straße nicht möglich“, vermeldetet der FC Bayern auf seiner Website. Ein Nachholtermin für die Begegnung wurde noch nicht festgelegt.

Wetter in München: Folgt ein Wetter-Wechsel auf fas Neuschnee-Chaos?

Update vom 26. Januar, 14.42 Uhr: Noch kann man sich kaum vorstellen, dass der hohe Schnee in München in wenigen Tagen weggeschmolzen sein könnte. Doch wie der Deutsche Wetterdienst prognostiziert, steht schon bald ein Wetter-Wechsel an. Von Donnerstag bis einschließlich Samstag soll dann Tau-Wetter mit viel Regen einziehen.

Wetter: Massiver Winter-Einbruch in München - Droht zum Wochenende Hochwasser?

Doch wohin mit den Wassermassen? Regen von oben, Tauwasser von unten können in einigen Regionen zu Überschwemmungen führen. Bereits jetzt warnt daher der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor „starkem Tauwetter“. Besonders betroffen soll der Südwesten Bayerns sein. Für das Allgäu sieht der DWD im Zeitraum von Donnerstagmorgen bis Samstagabend in Staulagen 130 Millimeter Wasserdargebot voraus. Schon jetzt rät er, rechtzeitig Vorkehrungen zu treffen. In welchen Regionen genau besondere Schutzmaßnahmen getroffen werden sollen, will der Wetterdienst innerhalb der nächsten 24 Stunden bekannt geben. Ob auch München von Hochwasser betroffen sein könnte, gilt es also Stand jetzt noch zu klären.

Update vom 26. Januar, 10.53 Uhr: Das markante Wetter macht sich auch auf den Straßen der Stadt bemerkbar. Von Montagabend bis Dienstagvormittag habe es in der Landeshauptstadt mehr als 165 Unfälle gegeben, sagte eine Polizeisprecherin. Es seien aber meist kleinere Blechschäden gewesen, Schwerverletzte habe es in der Stadt nicht gegeben. „Maximal Leichtverletzte, niemand musste ins Krankenhaus.“ Die Feuerwehr berichtete von liegengebliebenen Bussen und Trambahnen. Größere Schäden habe es nicht gegeben, so ein Sprecher. „Es ist halt Winter.“

Wetter: Unwetterwarnung vor den Toren Münchens - Polizei verzeichnet zahlreiche Unfälle

Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd registrierte von Montagnachmittag bis Dienstagfrüh rund 70 Verkehrsunfälle mit insgesamt neun Verletzten.

Update vom 26. Januar, 9.49 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat seine Warnungen verschärft. Für den Landkreis München, den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen und den Landkreis Miesbach gilt jetzt eine Unwetterwarnung. Es treten bei den vorherrschenden Windverhältnissen aufgrund der Neuschneemenge und der lockeren Schneedecke starke Schneeverwehungen auf. Verbreitet wird es glatt.

Update vom 26. Januar, 8.28 Uhr: Die winterlichen Verhältnisse in München sind für viele Menschen in der Stadt ein Grund zur Freude. Wie der Instagram-Account „breznanchors_clothing“ zeigt, waren die Schnee-Verhältnisse so gut, dass es sich sogar mitten in der Stadt Skifahren ließ. Mehrere Skifahrer zog es so auf die Straßen der City, um das frische Weiß ausgiebig zu genießen.

Ein Skifahrer genießt den Neuschnee in der Stadt.

Update vom 25. Januar, 7.45 Uhr: Über den gesamten Montag und die Nacht auf Dienstag hat es in München geschneit. Dementsprechend zeigt sich auch das Stadt-Bild zur Stunde. Zentimeter hoher Schnee, verschneite Straßen und Minus-Temperaturen - für viele Berufs-Pendler dürfte es heute nicht ganz so flott voran gehen. Der Deutsche Wetterdienst hat ganze fünf Warnungen für das Stadtgebiet herausgegeben.

Wetter in München: Vorsicht! Gleich fünf amtliche Wetter-Warnungen für die Stadt

Es treten bei den vorherrschenden Windverhältnissen aufgrund der Neuschneemenge und der lockeren Schneedecke Schneeverwehungen auf. Mit Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 75 km/h (21m/s, 41kn, Bft 9) aus westlicher Richtung muss gerechnet werden. Außerdem kann es glatt werden. Dazu kommt es zu leichtem Frost bei Temperaturen von minus zwei und minus fünf Grad. Zudem soll es im Stadtgebiet den Dienstag über weiter schneien - mit Mengen von bis zu fünf Zentimetern Neuschnee wird gerechnet.

Update vom 25. Januar, 21.49 Uhr: Bereits acht Zentimeter Neuschnee hat die Wetterstation München-Neuhausen bis Montagabend 19 Uhr gemessen. Die Zeichen stehen jedoch weiter auf Schnee: Bis Dienstagmorgen sollen noch mindestens drei Zentimeter laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) dazu kommen. Der Räumdienst kommt in der Stadt momentan kaum hinterher.

Heftiger Schneefall in München - Polizei sperrt Grünwalder Brücke

Wegen des heftigen Schneefalls und Glatteis musste die Grünwalder Brücke in München am Nachmittag stundenlang gesperrt werden. „Aufgrund des andauernden Schneefalls ist es aktuell nicht möglich, die Grünwalder Brücke gefahrlos zu befahren. Die Brücke bleibt daher für unbestimmte Zeit gesperrt“, twitterte die Polizei. Um 21 Uhr konnte die Sperre wieder dann aufgehoben werden.

Die Münchner Polizei registrierte eine zweistellige Anzahl an leichteren Verkehrsunfällen - etwa Blechschäden oder ein querstehender Bus.

Das Schneegestöber hat sich auch in den Notaufnahmen bemerkbar gemacht, etwa im Klinikum Großhadern: Dort gab es am Montag zehn Patienten, die sich bei Schnee- und Glätteunfällen verletzt haben. Ähnlich sah es im Klinikum rechts der Isar aus. Professor Peter Biberthaler: „Es ist ein typischer Wintertag, auf den sein Team vorbereitet ist: Drei Unfallchirurgen sind pro Schicht eingeteilt. Angesichts der vielen Unfälle rät der Arzt: „Fahrradfahren ist im Winter grundsätzlich keine gute Idee.“

Update vom 25. Januar, 19.10 Uhr: Die Landeshauptstadt München ist, wie auch der Rest des Freistaats Bayern, schneereich in die letzte Januarwoche gestartet. Am Montagabend kam es wegen des Teils heftigen Schneefalls in ganz Südbayern zu zahlreichen Staus auf Straßen und Autobahnen. Allein im Großraum München meldete das staatliche Verkehrsinformationssystem Bayerninfo Dutzende Behinderungen im Verkehrsfluss.

Besonders betroffen von Schnee und daraus resultierender Eisglätte sind den Informationen zufolge der südliche Teil der A8, die A95, die A96 und der Münchner Autobahnring A99. „Die Räumdienste sind im Dauereinsatz“, hieß es. Auf der A8 kam es insbesondere zwischen Rosenheim und Salzburg in beiden Richtungen immer wieder zu kilometerlangem stockenden Verkehr.

Dichtes Schneetreiben in Südbayern: Chaos auf den Straßen rund um München

Bereits im Tagesverlauf des Montag hatte es in ganz Bayern zahlreiche Glätteunfälle gegeben, die zumeist glimpflich ausgingen. Ein 67-Jähriger bei Günzburg wurde leicht verletzt, als er die Kontrolle über seinen Wagen verlor. Andere Autofahrer kamen bei ähnlichen Unfällen mit dem Schrecken davon. Tragischer endete die Fahrt für einen 34-Jährigen im Landkreis Miesbach. Er prallte auf spiegelglatter Straße gegen einen Baum und wurde schwer verletzt geborgen.

Wetter in München: Bis zu zehn Zentimeter Neuschnee - keine Änderungen am Dienstag

Der Deutsche Wetterdienst hat für den Süden des Freistaats bis Dienstagmorgen nochmals bis zu zehn Zentimeter Neuschnee angekündigt, in höheren Lagen bis zu 20 Zentimeter.In der Landeshauptstadt schneit es seit dem Morgen bereits nahezu ohne Unterlass. Gegen Abend wurde das Schneetreiben dichter. Mittlerweile sind bereits rund fünf Zentimeter Neuschnee gefallen.

Update vom 25. Januar, 10.26 Uhr: Viele Münchner dürften nicht schlecht gestaunt haben, als sie am Montagmorgen aus dem dem Fenster geschaut haben. Nach einigen Tagen mit milden Temperaturen hat sich jetzt der Winter zurückgemeldet - um auch erstmal zu bleiben. Über den gesamten Montag soll es schneien. Bis einschließlich Donnerstag soll sich an dieser Witterung auch wenig ändern. Mit wenigen Ausnahmen wird wetter.com nach mit jeder Menge Schnee gerechnet, nachts sinken die Temperaturen dann weit unter den Gefrierpunkt.

Wetter: Winter-Einbruch in München! Deutscher Wetterdienst gibt direkt Warnungen heraus

Der Deutsche Wetterdienst hat für München zwei Wetter-Warnungen herausgegeben. Es wird vor anhaltendem Schneefall bis Dienstagnacht um 3 Uhr gewarnt. Dazu kommt eine Frost-Warnung, die ebenfalls zunächst bis Montagabend ausgelegt ist.

Update vom 24. Januar, 16.44 Uhr: Das Wochenende verabschiedet sich in München mit starken Böen und kalten Temperaturen. Besonders letzteres ist nach aktuellen Prognosen von wetter.com ein Vorbote für die bevorstehende Witterung in den kommenden Tagen. Demnach steht in und um München ein erneuter Winter-Einbruch bevor. Der Prognose nach sinken die Temperaturen in der Nacht auf Montag, den 25. Januar, auf bis zu minus fünf Grad.

Wetter: Winter-Einbruch zum Start der Woche! Schnee kündigt sich bis ins Flachland an

Zu Beginn der Woche bahnt sich dann auch neuer Schneefall an. Von Montagvormittag bis einschließlich Dienstagvormittag soll es dann schneien. Mehrere Zentimeter Neuschnee sind möglich. Von Dienstagvormittag an bis Mittwochmittag soll es dem Wetter-Portal nach zunächst trocken bleiben, bis es am Mittwoch, den 27. Januar, dann wieder schneien soll. Insgesamt bewegen sich die Temperaturen dann nachts bei knapp minus zwei Grad, tagsüber zeigt das Thermometer kaum Plusgrade.

Update vom 24. Januar, 8.28 Uhr: Nachdem am Samstag Wetter-Warnungen für den ganzen Freistaat vorlagen, zeigt sich am Sonntag ein ähnliches Bild. In und um München drohen bis 18 Uhr Windböen um die 60 Stundenkilometer, außerdem kann es glatt werden.

Im Süden Bayerns können bis neun Uhr Sturmböen auftreten. Dazu berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD): „Es treten oberhalb 1500 m Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 85 km/h (24m/s, 47kn, Bft 9) anfangs aus südwestlicher, später aus nordwestlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit schweren Sturmböen bis 95 km/h (26m/s, 51kn, Bft 10) gerechnet werden.“ Betroffen sind beispielsweise die Kreise Garmisch-Partenkirchen, Miesbach und Traunstein. Dort drohen zusätzlich Glätte, Frost, Windböen.

Für ganz Bayern liegen Wetter-Warnungen vor.

Wetter in Bayern: DWD-Warnungen für München

Update vom 23. Januar, 15.57 Uhr: Erneut gelten für München - wie auch für weite Teile Deutschlands - DWD-Warnungen. Für München gleich drei in der gelben Stufe 1. Der eine Grund ist Glättegefahr: „Es muss mit Glätte durch verbreitet überfrierende Nässe sowie geringfügigen Schneefall gerechnet werden“, heißt es vom DWD. Die Warnung gilt von Samstag, 18 Uhr bis Sonntag, 10 Uhr.

Zudem warnt der DWD vor Frost im selben Zeitraum. Und für Sonntag zwischen 4 und 14 Uhr vor Windböen. „Es treten Windböen mit Geschwindigkeiten um 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7) aus westlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit Sturmböen bis 70 km/h (20m/s, 38kn, Bft 8) gerechnet werden“, heißt es hierzu.

Update vom 23. Januar, 13 Uhr: Die Warnung ist inzwischen abgelaufen, die DWD-Karte ist für München grün. Doch es bleibt auch am Wochenende ungemütlich (siehe unten).

Wetter in München: Doppelte DWD-Warnung

Unser Artikel vom 23. Januar, 10 Uhr: München - Ungewöhnlich mild war es an mehreren Tagen in dieser Woche - das Thermometer kratzte da sogar an zweistelligen Werten. Frühlingsgefühle mitten im Januar! Doch das ist schon wieder passé. Die Temperaturen sacken in den Keller. Über 3 Grad gehen sie laut wetter.com am Samstag in München nicht. Am Dienstag sollen sie gar überhaupt nicht mehr über den Gefrierpunkt klettern.

Wetter in München: DWD gibt doppelte Warnung aus

Am Samstagvormittag ist Vorsicht geboten in München: Der DWD hat gleich eine doppelte Wetterwarnung ausgegeben. Zwar „nur“ der niedrigsten Stufe, aber gleich aus mehreren Gründen. „Amtliche WARNUNG vor LEICHTEM SCHNEEFALL“ und „Amtliche WARNUNG vor WINDBÖEN“, heißt es beim DWD. In Staulagen könnten Mengen von bis zu 8cm Schnee auftreten, zudem werde es verbreitet glatt. Windböen aus westlicher Richtung können bis 60 km/h vorkommen, in exponierten Lagen sogar bis zu 75 km/h.

Die Warnung für München gilt zunächst bis Samstag, 12 Uhr. Es ist also Vorsicht geboten. München kommt noch vergleichsweise glimpflich davon - in anderen Regionen in Deutschland geht‘s hoch bis zur zweithöchsten Warnstufe Rot.

Wetter in Bayern: Die Prognose für den Freistaat

Die Gesamt-Prognose für Bayern: Der Schneefall in Bayern wird im Laufe des Samstags in Richtung Tschechien ziehen. Am Nachmittag lockert es in den Alpen etwas auf, sonst bleibt der Himmel in großen Teilen des Landes grau. In der Früh weht in manchen Gebieten, etwa in der Nähe des Bayerischen Waldes, den Alpen und dem Alpenvorland, stürmischer Wind. Böen können bis zu 80 Kilometer pro Stunde erreichen. Die Tageshöchstwerte liegen bei 0 bis 6 Grad.

In der Nacht zum Sonntag warnt der DWD vor Frost und glatten Straßen durch Schnee und gefrierende Nässe. Nördlich der Donau schneit es häufiger. Im Laufe des Sonntags lockert es von Süden her auf und die Sonne zeigt sich kurz. Der Wind bleibt stark bis stürmisch. Die Tageshöchstwerte liegen zwischen -1 und 5 Grad, am mildesten wird es im Chiemgau. (lin mit dpa)

Rubriklistenbild: © Markus Götzfried

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