Experte legt sich fest

„Kälteste Nacht seit Mai“: Polarluft flutet am Wochenende Bayern - Dezember-Prognose verspricht heftigen Winter

Der Herbst nimmt Fahrt auf. In München waren die vergangenen Tage von regnerischem und kühlen Wetter geprägt. Doch jetzt schaut sogar der Winter für kurze Zeit vorbei.

München - Winterjacke, Mütze und Schal schon aus dem Schrank gepackt? Für all diejenigen, die diesen Moment so weit wie möglich nach hinten zögern möchten, dürfte es jetzt brenzlig werden. In Bayern steht am kommenden Wochenende die kälteste Nacht seit Mai an, der Winter schaut zwar kurz, dafür aber mit Wucht im Freistaat und auch in München vorbei. Doch es gibt auch gute Nachrichten: Trotz sehr kühler Temperaturen soll die Sonne in den meisten Regionen am Wochenende durchgehend scheinen.

Wetter: Bayern erwartet kälteste Nacht seit Mai - Winter-Einbruch kommt

Doch Schritt für Schritt: Zunächst zeigt sich der Freitag, 8. Oktober, noch klassisch herbstlich bei Höchsttemperaturen von knapp 12 Grad, dazu kann es immer wieder tröpfeln. Doch bereits die Nacht auf Samstag wird wohl ein Vorgeschmack auf den frühen Wintergruß am Wochenende. Die Temperaturen sollen laut dem Wetter-Portal wetteronline dann auf fünf Grad sinken, wer also nachts unterwegs ist, sollte die herbstliche Lederjacke mit einer dicken Winterjacke tauschen. Dann, am Samstag, zeigt sich wie erwähnt in München elf Stunden lang die Sonne, die Temperaturen steigen auf bis zu 13 Grad.

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Wetter: Winter-Einbruch in München und Region - Polarluft flutet Deutschland

Doch dann, so Wetter-Experte Dominik Jung von wetter.net, erwartet den Freistaat die „kälteste Nacht seit Mai“. „Es wird im Süden und Osten stellenweise sogar Luftfrost, Frost in 2 Metern Höhe, erwartet. Sonst gibt es weit verbreitet Bodenfrost“, so Jung weiter. Doch auch nach dieser sehr kalten Nacht erwartet die Menschen in Bayern ein sehr sonniger Sonntag, die Temperaturen steigen dann auf zwölf Grad. Allerdings steht der nächste Polarluft-Vorstoß, so Jung, für die kommende Woche bereits bevor.

Wetter: Polar-Luft erreicht Bayern - Temperatur-Sturz erwartet

Für den restlichen Oktober sieht der Wetter-Experte zunächst einen Polarluftvorstoß zur Wochenmitte, dann soll es jedoch wieder deutlich wärmer werden. „Auch der November soll zu warm ausfallen. Für den Dezember wird dann aber teilweise mit einem zu kalten Monat gerechnet.“ Mal schauen, was genau passiert. Die Langfristmodelle deuten an, dass es einer der kältesten Winter der vergangenen 20 Jahre werden könnte. Die Spannung steigt“ erklärt Wetterexperte Jung.

Rubriklistenbild: © Ole Spata/dpa

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