Vom Spätsommer zum Winter in drei Tagen

München - Am Dienstag noch im Biergarten und freitags schon auf der Eisbahn. Bei Temperaturen bis zu 20 Grad kam am Wochenende keine Weihnachtsstimmung auf. Doch mit dem schönen Wetter ist jetzt endgültig Schluss.

14. November: Im Englischen Garten genossen viele das warme Wetter.

In den Bergen hat der Winter schon Einzug gehalten. Am Mittwoch wurden bereits fast alle Passtraßen gesperrt. „Richtig warm wird es erst wieder im März oder April“, sagt Meteorologe Karsten Brandt von donnerwetter.de. So stehen die nächsten Tage zwar unter Hochdruckeinfluss, aber mehr als fünf Grad dürfe man sich nicht erhoffen. Nachts sinken die Temperaturen auf bis zu Minus fünf Grad.

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17. November: Beim Münchner Eiszauber macht das Frieren Spaß.

Die Prognose lässt Sonnenanbeter schaudern – erfreut allerdings Eiszauber-Veranstalter Siegfried Able. „Letzte Woche dachte ich noch, wir müssten auf dem Stachus ein Schwimmbad aufstellen“, scherzt Able. Doch soweit ließ es Petrus nicht kommen. Pünktlich zur Eröffnung der Eislaufbahn am Freitag werden die passenden Außentemperaturen in München herrschen. Große und kleine Schlittschuhläufer können dann bis zum 16. Januar täglich zwischen 10.30 und 22 Uhr über die Eisfläche gleiten. Die größte mobile Eisbahn Bayern öffnet heuer zum zehnten Mal ihre Pforten und steht unter dem Motto München 2018. So gibt es jeden Donnerstag von 13.30 und 16 Uhr eine kostenlose Schnupperstunde von Olympiasieger Manfred Schnelldorfer. „Dabei werde ich nach jungen Talenten Ausschau halten, denn für die Olympischen Spiele 2018 brauchen wir möglichst viele Sportler, die uns beflügeln“, sagt Schnelldorfer. Beim Eiszauber geht es aber nicht nur um das körperliche Wohl. Die Eisläufer können sich auch in diesem Jahr wieder in der Schmankerhütt‘n und der Glühweinalm stärken. Die Eintrittspreise liegen zwischen drei und sieben Euro und sind auch in diesem Jahr wieder gestaffelt nach Tageszeit und Alter.

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17. November: Die Christbäume sind da: Bernhard Königsberger, Richard und André Wolf beim Ausladen auf der Theresienwiese.

Der Wintereinbruch wird auch von den Christbaum-Verkäufern begrüßt. „Am Mittwoch haben wird die ersten Tannen zu unserem Verkaufstand auf der Theresienwiese gebracht und die mögen es lieber kühl“, sagt André Wolf, Juniorchef des Blumen- und Gartencenter Wolf. Bis zum Freitag sollen es 10 000 Bäume werden, die ab dem 28. November täglich von 9 bis 18 Uhr verkauft werden. Die Nordmanntannen kosten zwischen 30 und 40 Euro. „Zum ersten Mal seit Jahren mussten wir die Preise nicht erhöhen, weil es in diesem Jahr viele Bäume gibt“, freut sich Wolf. Das Fest hat für ihn also schon begonnen.

Tanja Wolff

Rubriklistenbild: © Kurzendörfer

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