Das 176. Oktoberfest will mit neuen Türmen hoch hinaus / Schweinegrippe „kein Thema“

Wiesn 2009: Das sind die Glanzlichter

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Das Oktoberfest lockt heuer mit zahlreichen neuen Attraktionen.

München - In 49 Tagen wird das Schottenhamelzelt wieder zum Nabel der Welt. „O’zapft is!“ heißt der Startschuss für die erwarteten sechs Millionen Wiesn-Besucher.

Am Donnerstag verrieten Wiesn-Chefin Gabriele Weishäupl und Dieter Reiter, Referent für Arbeit und Wirtschaft, die Glanzlichter auf dem 176. Oktoberfest:

Kletter-Einsatz für die Wiesn

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Sie wächst und wächst ... nach einem straffen Zeitplan montieren die Arbeiter auf der Theresienwiese ein Teil auf das andere © dpa
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Rund einen Monat vor dem Start des größten Volksfestes der Welt findet die Leuchtreklame ihren Platz © dpa
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Dabei ist von den Arbeitern voller Körpereinsatz gefragt ... © dpa
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... unter Höhenangst dürfen die Männer jedenfalls nicht leiden ... © dpa
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So sieht es Mitte August auf der Theresienwiese aus: Die Fassaden der Festzelte stehen bereits. © Bodmer
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Und so sah es noch im Juli aus: Sie sitzen nicht so hoch über dem Erdboden wie die berühmten Wolkenkratzer-Monteure in New York. © Schlaf
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Doch das Gebäude, das diese drei Arbeiter errichten, dürfte weltweit mehr Beachtung finden als so manches Hochhaus: © Schlaf
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Hier wächst die „Bräurosl“, eines der großen Bierzelte auf der Wiesn. © Schlaf
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2004 wurde es völlig neu gebaut. Unter dem 13,50 Meter hohen Dachfirst hätte fast ein Fußballfeld Platz. © Schlaf
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85 Meter lang und 60 Meter breit ist das Zelt, das 6200 Sitzplätze bietet. © Schlaf
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Der Aufbau folgt einem minutiös ausgefeilten Zeitplan. Schließlich soll alles fertig sein, wenn OB Ude am 19. September Punkt 12 Uhr verkündet: „O‘zapft is!“ © Schlaf
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Hier ist im Hintergrund die Bavaria zu sehen. © AP
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Mit dem Aufbau für das 176. Oktoberfest haben die Arbeiter am 22. Juli begonnen. © AP
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Die Theresienwiese ist während der Aufbauzeit für Fußgänger und Radler gesperrt, es gibt einen Durchgang von der Bavaria zur Stielerstraße. © AP
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Hier sieht es noch ziemlich kahl aus, das nackte Gerüst eines der großen Festzelte. Dieses Foto wurde Ende Juli aufgenommen. © dpa
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Mittlerweile sehen die Gerüste schon etwas mehr nach Zelt aus. © dpa
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Hier laden Arbeiter vor dem Hintergrund der Paulskirche Teile eines Festzeltes ab. © dpa
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Zwei Arbeiter verbinden vor dem Hintergrund des Gebäudes der Festleitung die Streben eines Festzeltes. © dpa
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Hier lädt ein Arbeiter vor dem Hintergrund der Bavaria die Seitenwände eines Festzeltes ab. © dpa
Hinweisschilder an der Absperrung der Theresienwiese. © dpa
Die Bavaria blickt auf die Baustelle herab. © dpa
Damit schon mal jeder weiß, wo das Bräurosl-Zelt steht, ist noch vor der Plane das Logo auf angebracht. © dpa
Beim Schottenhammel wird auch in diesem Jahr O‘zapft. © dpa
  •  Neu sind die Wildstuben in der Schaustellerstraße. Das Zelt im Gewand eines Forsthauses bietet 250 Plätze und Wild-Gerichte von Rehragout bis Hasenpfeffer.
  • Sechs Fahrgeschäfte haben Wiesn-Premiere. Die Sensation soll The Tower werden. Auf neun Ebenen verspricht er die perfekte Illusion von Vulkanausbrüchen und fremden Galaxien. Was fehlt, ist der TÜV. Weishäupl ist „zuversichtlich“, dass der 35 Meter hohe Turm rechtzeitig startklar ist.
  • Flip Fly heißt die brandneue Rundum-Überkopf-Schaukel, 24 Meter hoch, mit Gondeln, die sich um die eigene Achse drehen.
  •  Parkour ist die Weiterentwicklung des Fahrgeschäfts „Polyp“. Ein rasantes Auf und Ab für die ganze Familie.
  • Der Techno Power nimmt Sie mit auf volle Fahrt im High-Speed-Karussell!
  • In den 18 Meter hohen Silberturm dürfen schon kleine Gäste ab 1,20 Metern einsteigen.
  • Die Hex’n-Wipp’n verspricht eine verrückte Fahrt durch Licht- und Bewegungseffekte – und ist quasi die moderne Version der traditionellen Hexenschaukel.
  • Der Spar-Tipp von Gabriele Weishäupl: In der Kalbskuchl kostet die Mass Bier mittags nur 5,90 Euro. Der reguläre Masspreis hat sich heuer  zwischen 8,10 und 8,60 € eingependelt und liegt 3,8 Prozent über dem Vorjahr.
  • Wiesn-Stadtrat Helmut Schmid, der nach einer Operation am Fuß zurzeit im Rollstuhl sitzt, bis zur Wiesn aber wieder auf den Beinen sein möchte, ermahnte vor allem die jungen Festbesucher: „Bitte kommt am Wochenende nicht mehr schon um 6 oder 7 Uhr Früh auf die Wiesn. Wir haben massive Sicherheits- und Lieferprobleme! Wenn sich das nicht ändert, machen wir die Zelte 2010 am Wochenende erst mittags auf!“
  •  Achtung, Schweinegrippe: Die Festleitung sieht das Virus derzeit nicht als Bedrohung für die Wiesn, München und der Freistaat hätten aber entsprechende Maßnahmen getroffen wie ausreichend Medikamente besorgt. „Die Schweinegrippe ist kein Wiesn-Thema, sondern ein Problem überall dort, wo viele Menschen sind. Also auch im Fußballstadion“, sagte Weishäupl. Der „Stab für außergewöhnliche Ereignisse“ kümmere sich um das Thema. Simone Herzner

Mehr zur Wiesn lesen Sie auf

www.oktoberfest-live.de

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