Vorfreude steigt

„Sommer in der Stadt 2021“: Alle München-Attraktionen im Überblick - Schausteller werden emotional

„Sommer in der Stadt“ auf der Theresienwiese: Egon Kaiser beim Aufbau des Bayern-Towers - dem „höchsten Maibaum der Welt“
+
„Sommer in der Stadt“ auf der Theresienwiese: Egon Kaiser beim Aufbau des Bayern-Towers - dem „höchsten Maibaum der Welt“

Auf das Oktoberfest muss München auch in diesem Corona-Jahr verzichten. Stattdessen heißt es wieder „Sommer in der Stadt“ - welche Attraktionen sind wo geplant?

München - Nach Zuckerwatte und gebrannten Mandeln duftet es noch nicht – wie früher im September. Aber: Es gibt ein Wiesn-Fieber heuer in München – und es steigt! Denn jetzt heißt es: Auf’baut wird! Auf der Theresienwiese, am Königsplatz und im Olympiapark startet ab 28. und 29. Juli der Sommer in der Stadt, und die Arbeiten laufen schon auf Hochtouren. Wie im letzten Corona-Sommer wird es verschiedene Volksfest-Attraktionen in der Stadt geben.

Für Yvonne Heckl von der Veranstaltungsgesellschaft Münchner* Schausteller GmbH (VMS) ist das eine wahre Freude. „Die Stimmung ist riesig. Es ist ein ganz emotionaler Moment für die Schausteller: In dieser Stadt werden sich die Karussells wieder drehen.“ Nach dieser unglaublich langen Zeit, in der das Vergnügungsgeschäft ausgebremst war, geht es beim „Sommer in der Stadt“ endlich wieder rund.

„Die Stimmung ist riesig. Es ist ein ganz emotionaler Moment.“

 Yvonne Heckl von der Veranstaltungsgesellschaft Münchner Schausteller GmbH (VMS) 

Sommer-Wiesn in München trotz Corona: Gesamter Stadtrat steht hinter den Plänen - „für die Menschen“

Natürlich nicht so massiv wie zum Oktoberfest, natürlich mit der nötigen Vorsicht, aber mit ganz viel Spaß. Heckl: „Wir möchten es für die Menschen schön machen.“ Natürlich sei das auch mit viel Stress verbunden: „Für ein Frühlingsfest haben wir normalerweise ein halbes Jahr Vorbereitung, jetzt haben wir einen Monat Zeit.“ Aber all das sei machbar – vor allem, weil der gesamte Stadtrat dahinterstehe. „Das macht einen stolz, ein Münchner zu sein!“

„Sommer in der Stadt“: Rund 50 Betriebe auf der Theresienwiese - Autoscooter, Tower und Wildwasser

Das Angebot kann sich auch in abgespeckter Form sehen lassen: Auf der Theresienwiese baut Egon Kaiser gerade seinen Bayern Tower auf. Der Kettenflieger misst 90 Meter und musste mit 16 Schwerlastern angekarrt werden. Ein paar Meter weiter werden schon Boden-Stangen verlegt für die Wildwasserbahn Rio Rapidos. Insgesamt wird es auf der Theresienwiese rund 50 Betriebe geben – wie die Achterbahn Heidi the Coaster, Flip Fly, Breakdance, das Lach- und Freu-Haus sowie Jumanji und einen Autoscooter.

Auch Verena Kaiser (35), legt sich beim Aufbau ins Zeug: „Wir freuen uns sehr, dass die Stadt München es uns wieder ermöglicht zu arbeiten. Der letzte Einsatz unserer Wasserraftingbahn Rio Rapidos war im letzten Oktober. In normalen Jahren wären wir schon seit März auf Tour. Jetzt ist es schön, endlich die Kollegen der anderen Fahrgeschäfte wieder zu sehen. „

Beim Wiesn-Sommer in München hoch hinaus: Das Riesenrad auf dem Königsplatz

„Sommer in der Stadt“ München: Auch auf dem Königsplatz soll es rund gehen.

Auch am Königsplatz wird schon fleißig gewerkelt: Vor den Propyläen baut Sebastian Willenborg wieder sein 45 Meter hohes Riesenrad mit 24 Gondeln auf – zur Hälfte stand es am Montag schon. Das Rad kam schon 2020 zum Einsatz. Zum ersten und bisher einzigen Mal. Auch der nostalgische Vintage Flieger wird wie im letzten Jahr hier aufgebaut werden, dazu drei Fahrgeschäfte für Kinder. Geplant sind auch viele Orte zum Entspannen – wie beispielsweise Liegestuhl-Wiesen. Zudem wird es auch ein Kulturprogramm geben.

Wiesn-Feeling für die ganze Familie: Fahrgeschäfte und Standl im Olympiapark

Noch ist hier nichts aufgebaut, aber auch der Olympiapark soll das Publikum – und besonders die Familien – heuer im Sommer in der Stadt wieder in seinen Bann ziehen. Das Herzstück wird wohl das Riesenrad mit seinen 55 Metern Höhe (siehe Foto) sein, dazu wird es Autoscooter geben, Karussells für Kinder, das zünftige Belustigungsgeschäft Alpenrausch, dazu Kettenflieger und natürlich viele Standl.

„Unser Ziel war hier: Weniger Geschäfte, dafür mehr Platz zum Gehen, Stehen und Schauen“, sagt Yvonne Heckl. Los geht’s, anders als auf der Theresienwiese und am Königsplatz erst am 29. Juli. (ast/jh) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Kommentare