Familie und Kollegen gratulieren

Wiesn-Wirt Steinberg feiert 75. Geburtstag

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Mit den besten Wünschen von der Familie: Jubilar Günter Steinberg mit seiner Frau und den beiden Kindern.
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"Von ganzem Herzen wünschen wir Dir Gesundheit, Zufriedenheit und Gottes Segen! Bleib so wie Du bist, wir lieben Dich sehr! Deine Tochter Silja mit Micha, Niclas und Lilly"
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"Schön, dass es Dir so gut geht und Du immer noch so unternehmungslustig bist. Wir wünschen Dir, dass Dein Elan nie ausgeht! Alles Liebe zum Festtag! Dein Sohn Ricky, mit Britta, Johanna, Theresa und Leonhard"
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"Lieber Günter, ich danke Dir von ganzem Herzen für 44 Jahre Ehe und wünsche Dir und mir noch ganz viele gemeinsame, gesunde und glückliche Jahre. Ich liebe Dich! Deine Margot"
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"Lieber Günter, es ist immer schön, wenn man zu einem älteren Kollegen als Vorbild aufblicken kann. Ich wünsche Dir viel Glück. Von Deinem Bier kannst Du mich aber nicht überzeugen. Ich bleibe beim Löwenbräu!" Wiggerl Hagn, Löwenbräuzelt (ein halbes Jahr jünger als Steinberg)
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"Glück & Gesundheit Lieber Günter! Wir wünschen Dir von Herzen alles Gute, Gesundheit und noch viele glückliche Jahre. Es ist schön zu sehen, dass auch Deine Kinder nachrücken und in Deine Fußstapfen treten!" Familie Kuffler (Weinzelt)
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"Günter ist ein Kollege, der immer loyal und freundschaftlich zu allen steht, der immer aktiv und innovativ ist und dabei immer im Sinne der Gemeinschaft denkt. Alles Gute!" Christian Schottenhamel, Schottenhamelzelt
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"Lieber Günter, bei Deiner Vitalität wirst Du leicht 100 Jahre alt. Du bist einfach ein Jopie-Heesters-Typ! Nur singen kannst Du nicht. Von ganzem Herzen viel Glück und Gesundheit!" Toni Roiderer, Wirtesprecher (Hackerzelt)

München - Alles Gute, lieber Günter Steinberg! Der Wiesn-Wirt wird am heutigen Montag 75 Jahre alt! Die tz gratuliert dem Jubilar ganz herzlich zum Geburtstag.

Hier verrät der Großgastronom (Hofbräuzelt, Hofbräukeller), wie er über das Älterwerden denkt und was ihm im Leben das Wichtigste ist. Außerdem schicken seine Familie und Wiesn-Kollegen Glückwünsche.

Günter Steinberg über …

… das Älterwerden: Natürlich spürt man, dass es mit 75 nicht mehr so geht wie früher. Ich werde schneller müde, reagiere nicht mehr ganz so schnell und vergesse auch mal, wo ich meine Brille hingelegt habe. Ich könnte auch nicht mehr von 8 Uhr morgens bis 24 Uhr nachts arbeiten, wie ich es früher getan habe. Aber ich fühle mich wohl und bin gesund. Ich danke dem Herrgott jeden Tag, dass ich bislang ohne große Krankheit durchs Leben gekommen bin!

… die Angst vor dem Tod: Ich fürchte mich nicht vor dem Tod. Klar weiß man in meinem Alter, dass die Restlaufzeit nicht mehr lange geht und es irgendwann zu Ende ist. Aber ich bin ein sehr gläubiger Mensch und davon überzeugt, dass es nach dem Tod weitergeht. Ich habe eher Angst vor einem langen Leiden, dass ich etwa an den Rollstuhl gebunden bin oder schwer krank werde. Jetzt ist es wichtig, vorzusorgen, für die Familie und die Kinder.

… das Geheimnis seiner Jugend: Wer älter wird, muss sich viel bewegen! Ich nehme nie den Aufzug, gehe immer die Treppe. Außerdem schwimme ich jeden Tag 20 Minuten Rücken, trinke täglich ein Glas Rotwein und versuche, mein Gewicht zu halten, auch wenn die Waage immer zwei Kilo zu viel anzeigt. Aber ich rauche abends auch gern mal eine Zigarre, wenn ich die Füße hochlege. Man darf sich nicht alles verbieten!

… seine Familie: Meine Familie ist das größte Glück für mich. Ich bin zufrieden mit dem, was ich erreicht habe, und dankbar, dass es meinen Lieben und mir gut geht. Ich bereue allerdings sehr, dass ich früher zu viel Zeit ins Geschäft investiert habe und mich zu wenig um meine Kinder und meine Frau gekümmert habe. Meine Ehe ist deshalb damals ins Wanken geraten. Das würde ich heute anders machen. Die Familie ist das Wichtigste!

… den Glauben: Der Glaube ist mir sehr wichtig. Er hat meine Ehe gerettet und dazu geführt, dass meine Frau und ich wieder zueinander gefunden haben. Ich habe mich viel mit der Bibel auseinandergesetzt und meine Lebenseinstellung geändert. Erfolg und materielle Dinge sind mir heute nicht mehr so wichtig. Ich bin bescheidener und demütiger geworden und versuche, im Leben Werte zu schaffen, die für die Ewigkeit zählen – wie Treue oder Ehrlichkeit.

Christina Meyer

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