Fahrer weiter flüchtig

Wilde Verfolgungsjagd: Auto auf EDV-Firma zugelassen

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Die Verfolgungsjagd endete in einer Tiefgarage.

München - Eine wilde Verfolgungsjagd hat sich ein bisher noch Unbekannter mit der Polizei geliefert. Lediglich das Auto konnte sichergestellt werden. Doch inzwischen ist klar, wem das Auto gehört.

Am Ende entkam er der Polizei tatsächlich – doch das wird ihm nichts nutzen: Ein bislang unbekannter Fahrer eines weißen 1er-BMW lieferte sich am Donnerstag kurz vor Mitternacht eine 14 Kilometer lange, spektakuläre Verfolgungsfahrt mit der Polizei. 

Auf der Landsberger Straße in Pasing wollten Polizisten den BMW-Fahrer wegen seiner rücksichtslosen Fahrweise stoppen. Bei einem ersten Anhalteversuchkonnte sich ein Polizist nur mit einem Sprung zur Seite retten. In einem Höllentempo jagte der BMW stadteinwärts über rote Ampeln davon. Von zuletzt 20 Streifenwagen und einem Hubschrauber verfolgt ging die wilde Jagd über die Fürstenrieder Straße und den Mittleren Ring. Im Brudermühltunnel rammte der BMW einen Mazda. In Thalkirchen meldete eine Anwohnerin der Maria-Einsiedel-Straße kurz darauf einen Knall. Das war das Tor der Tiefgarage, in der der BMW gefunden wurde. Der Fahrer war verschwunden. Der Wagen ist auf eine EDV-Firma in Viersen (Nordrhein-Westfalen) zugelassen, die Identifizierung des Fahrers also nur eine Frage der Zeit.

Dorita Plange

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