Wilde Verfolgungsjagd endet an Treppengeländer

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Mit rund 100 Stundenkilometern hat ein 42-jähriger BMW-Fahrer in einer 30er-Zone versucht die Polizei abzuhängen. Doch die Verfolgungsjagd auf schneeglatter Fahrbahn nahm kein gutes Ende.

München - Mit rund 100 Stundenkilometern hat ein 42-jähriger BMW-Fahrer in einer 30er-Zone versucht die Polizei abzuhängen. Doch die Verfolgungsjagd auf schneeglatter Fahrbahn nahm kein gutes Ende.

Am Samstag gegen 04.10 Uhr fiel Zivilbeamten an der Ecke Landsberger Straße/Offenbachstraße ein BMW auf, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit die Offenbachstraße aus der Georg-Habel-Straße kommend überquerte. Die Polizeibeamten nahmen die Verfolgung auf, um eine Verkehrskontrolle durchzuführen. An der Einmündung Offenbachstraße/August-Exter-Straße bog der Pkw in ein dortiges Wohngebiet, ausgeschildert als Zone 30, ab.

Auf schneebedeckter Fahrbahn fuhr der BMW-Fahrer mit etwa 100 Stundenkilomtern weiter und versuchte sich einer Kontrolle zu entziehen. Aufgrund der überhöhten Geschwindigkeit auf der glatten Fahrbahn kam er nach rechts ab und stieß seitlich in das Treppengeländer an einer Brücke des Äußeren Nymphenburger Kanals.

Bei der nun durchgeführten Verkehrskontrolle und Unfallaufnahme wurde bei dem 42-jährigen Münchner starker Alkoholgeruch festgestellt. Eine Blutentnahme im Institut für Rechtsmedizin wurde durchgeführt und eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr erstattet. Der Führerschein des Beschuldigten stellten die Beamten sicher.

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