SPD will Bürger Wohnungen finanzieren lassen

München - Wie kriegt die Stadt das Wohnungsproblem in den Griff? Nach der grünen OB-Aspirantin Sabine Nallinger prescht nun die SPD-Stadtratsfraktion mit einem Rathausantrag zum Thema Wohnen vor.

Die grüne OB-Aspirantin Sabine Nallinger verkündete jüngst ihre Vision, dass in 40 Jahren jede dritte Münchner Mietwohnung städtischen Wohnungsunternehmen oder Genossenschaften gehören solle, um die Preise zu drücken.

Nun prescht die SPD-Stadtratsfraktion mit einem Rathausantrag zum Thema Wohnen vor: Die Stadtkämmerei und die Stadtsparkasse sollen einen „ethischen Wohnungsbaufonds“ auflegen, in dem Anleger ihr Geld investieren können. Damit sollen bezahlbare Wohnungen geschaffen oder aufgekauft werden. Für die Anleger wäre das ein sicheres Investment.

Die Rathaus-CSU findet die Idee zwar gut, doch sie bezeichnet den Antrag als „Manifestation des rot-grünen Wohnungsbau-bankrotts und der Hilflosigkeit“, so Fraktionschef Josef Schmid. Rot-Grün habe es in 22 Jahren versäumt, ausreichend Wohnraum zu schaffen.

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