Winter-Chaos: Bahn gelobt Besserung

München – Der 28. Januar 2010: Dieses Datum ist in den Annalen der Bahn in Bayern als rabenschwarzer Tag eingetragen: Schneechaos, Verspätungen und Zugausfälle vor allem bei der Münchner S-Bahn in Serie. Das soll es nicht mehr geben, verspricht Stefan Kühn, Kundenmanager bei der DB Netz in Bayern.

Die DB hat nachgearbeitet. Über 80 Prozent der 9500 Weichen sind mit Heizungen ausgerüstet. An 63 stark befahrenen Stellen wurden die Heizungen in den vergangenen Monaten verstärkt. Unabdingbar bleibe jedoch ein Personal-Pool, der bei extremer Kälte Weichen und Gleise von Hand freiräumen kann. Zugleich hat die Deutsche Bahn jetzt Starkschnee-Fahrpläne erarbeitet, mit denen der Zugbetrieb bei Starkfrost kontrolliert und für Reisende nachvollziehbar reduziert werden kann.

Nachbesserungen gab es zudem beim Schneeräumdienst an den 2100 Bahnsteigen. Es gibt 3600 Winterdienstkräfte mit 400 Traktoren und 700 Schneefräsen. Außerdem wurden jetzt vermehrt Verträge mit örtlichen Subunternehmern abgeschlossen, die beim Schneeräumen helfen. Neuerungen gibt es vereinzelt bei den Zügen: Zum Beispiel wurden Heizungen und Schutzhauben an den Kupplungen des Fugger-Expresses München-Augsburg eingebaut. Verspätungsserien soll es hier nicht mehr geben, so DB-Regio-Chef Norbert Klimt.

dw

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