Wetterprognose für München und Bayern

Der Winter ist zurück: "Schneebombe" am Montag?

 
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Der Hofgarten mit einer mitteldicken Schneeschicht - wird's diese Woche auch wieder so viel? (Archivbild)
 
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Auch in anderen Teilen Deutschlands ist am Donnerstag der Schnee zurück, wie diese Winterlinge in einem Garten bei Birkenwerder in Brandenburg zeigen.
 
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Oder die A115 bei Potsdam, ... 
 
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... wo es am Donnerstagmorgen zu stockendem Verkehr kam. 
 
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Im baden-württembergischen Riedlingen entstanden malerische Impressionen aus Schnee und Ampellichtern.
 
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Beschneite Hausdächer in Kleinmachnow in Brandenburg. 

München -  Eigentlich beginnt nächste Woche der meteorologische Frühling. Doch aktuell sieht es so aus, als würde ihm das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen. 

Ab Donnerstag, scheint es, als wollte es der Winter im Süden noch einmal wissen: Während es in den letzten Tagen im Süden Bayerns noch fast 20 Grad warm wurde, fiel am Donnerstagmorgen bei Temperaturen knapp unter null Grad Schnee. Das sorgte nicht nur für nasse Füße, sondern auch für Verspätungen bei der S-Bahn München. Im Landkreis Fürstenfeldbruck kam es zu einigen Unfällen, weshalb sich auf vielen Straßen der Verkehr staute.

Ein Wintereinbruch in München und Bayern - kurz vor Beginn des meteorologischen Frühlings. Denn am kommenden Montag endet der meteorologische Winter, der laut Diplom-Meteorologen Dominik Jung vom Wetterportal "wetter.net" bisher eigentlich viel zu mild war. „Der Dezember war der wärmste Dezember aller Zeiten, der Januar war 1,6 Grad wärmer und der Februar ist bisher 3,3 Grad wärmer als im langjährigen Durchschnitt." Von einem kalten und schneereichen Jahrtausendwinter sei man "Lichtjahre entfernt“ gewesen. 

Schnee und kalte Temperaturen auch am Montag - "Schneebombe" in höheren Lagen?

Trotzdem: Für die kommenden Tage ist laut Jung erstmal kalt-nasses Wetter angesagt. 

"Ab Sonntagabend ziehen im Süden und Osten Wolken auf. Sie bringen anhaltende und ergiebige Niederschläge. Diese fallen erst als Regen, später zunehmend bis in tiefe Lagen als Schnee." Am Montagmorgen müsse man deshalb, passend zum Berufsverkehr, im Süden auch in niederen Lagen mit einer Schneedecke rechnen. Auch das Wetterportal "wetter.de" prognostiziert für den ganzen Montag Temperaturen um die drei Grad und ab Nachmittag Schneefall. 

In höheren Lagen könnte es laut Jung richtig heftig werden: "Dort kann man sogar von einer Schneebombe reden. Oberhalb 300 bis 400 m müssen wir mit 10 bis 20, vielleicht sogar 30 cm Neuschnee rechnen." Dies betreffe Mittelgebirge wie den Bayerischen Wald, aber auch Städten wie München oder Augsburg könnte es kräftig schneien.

"Fröstel-Frühling" laut Langfristtrend 

Mit dem meteorologischen Frühling werde es auch am Dienstag nichts: "Im Süden kann sich vorübergehend ab 400 Meter sogar leichter Dauerfrost einstellen. Von warmer Frühlingssonne wird nichts zu spüren sein."

Auch die weiteren Prognosen des Meteorologen fallen eher düster aus - beziehungsweise: winterlich. "Die gesamte erste Märzwoche scheint offenbar unterkühlt ausfallen zu wollen: nass-kalt. Von einem Frühlingsschub ist weit und breit erstmal nichts in Sicht." Im Gegenteil: Jung spricht von einem "standesgemäßen Auftakt in den vom Langfristtrend angekündigten Fröstel-Frühling." 

kf

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