Winterdienst: 1800 Einsatzkräfte bereit

München - Die Landeshauptstadt München hat sich für den Winter gerüstet: Seit dem 1. November stehen 1800 Einsatzkräfte bereit, um im Falle eines Wintereinbruchs mit bis zu 700 Fahrzeugen auszurücken.

Diese Zahlen nannte ein Sprecher des städtischen Baureferats. Auch Streugut ist schon vorhanden: Es sind 5700 Tonnen Splitt, 9000 Tonnen Salz und 140 000 Liter Salzsole eingelagert. Das reicht aber voraussichtlich nicht für den ganzen Winter. Im Laufe des Jahres müsse wahrscheinlich Material nachbestellt werden, sagte der Sprecher. Hierbei habe es in den vergangenen Jahren aber nie Probleme gegeben. München verfüge zudem wegen seiner Lage im Alpenvorland über einen “sehr erfahrenen Winterdienst“ im Vergleich zu vielen anderen deutschen Großstädten.

So bleibt Ihr Auto im Winter fit

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Insgesamt müssen die Einsatzkräfte in der Landeshauptstadt allein Straßen auf einer Länge von 1360 Kilometer streuen, listet das Münchner Baureferat auf seiner Homepage auf. Dazu kommen noch 930 Kilometer Radweg, 1550 Kilometer Gehweg und Tausende Fußgängerüberwege und Haltestellen, ebenso wie Stellen, die besonders gefährlich sind. In den vergangenen Wintern wurden dabei durchschnittlich 26 490 Tonnen an Streugut verbraucht.

In der vergangenen Saison beliefen sich die Kosten für den Winterdienst laut Baureferat auf 23,8 Millionen Euro. Und auch die einsatzfreien Tage sind nicht gratis: Die Bereitschaftskosten für einen Tag ohne Einsätze betragen 30 791,80 Euro. Der milde Novemberbeginn hatte demnach schon am Mittwoch 92 000 Euro gekostet.

dpa

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