So wird das neue Agfa-Areal

München - Wohnungssegen für die Stadt: Auf dem ehemaligen Agfa-Gelände in Obergiesing haben der bayerische Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) und OB Christian Ude (SPD) den Grundstein für bis zu 1200 neue Wohnungen gelegt.

Ab 2013 sollen rund 2000 Münchner dort eine neue Heimat und bis zu 1200 einen Job finden. „Das ist eines der erfreulichsten Bauvorhaben in der Stadt“, sagte OB Ude. Die Wohnungen seien verkehrsgünstig und nah am Zentrum gelegen, aber dennoch geschützt vor dem Mittleren Ring hinter dem Gewerbe-Block.

Und auch innerhalb des rund zwölf Hektar oder 15 Fußballfelder großen Areals soll es ruhig zugehen: Diese große Fläche soll komplett frei von Autos bleiben – einer riesigen Tiefgarage sei Dank! Das Projekt stemmen die Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung und die Büschl Unternehmensgruppe.

Giesing: Agfa-Kamin gesprengt

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Darüber hinaus wird das neue „Parkviertel Giesing“ alles haben, was in einem echten, kleinen Stadtteil nicht fehlen darf: Supermarkt, Restaurant, Café, drei Kindertagesstätten, Arztpraxen, Apotheke, ein Sozialbürgerhaus und ein mehr als zwei Hektar großer Park. An der Tegernseer Landstraße ist der Bau des „Giesinger“ genannten Turms mit Gewerbe-Riegel schon fertig, darin hat sich unter anderem wieder Agfa eingemietet, deren Hochhaus vor drei Jahren gesprengt worden war.

Ihre künftigen Nachbarn feierten die Giesinger gestern schon mit einem kleinen Fest im Weißenseepark. Noch bis Samstag steigt das Freiluftkickern – „Anpfiff in Giesing“.

dac

Rubriklistenbild: © Büschl Unternehmensgruppe / Reinhard Kurzendörfer

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