Nächste Runde im Tram-Krimi

Wirrwarr um die Variobahn

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Die Variotram in der Werkstatt der Münchner Verkehrsgesellschaft.

München - Der Krimi um Münchens Variotrams geht weiter: Derzeit stehen die Züge größtenteils wegen Schäden im Depot. Die Herstellerfirma und die MVG sind sich weiter uneins.

Am Donnerstag kündigte die Herstellerfirma Stadler an, dass sie alle fehlerhaften Räder kurzfristig austauschen will. Die MVG hatte zuletzt gefordert, dass Stadler die Schäden in Eigenregie beheben müsse. Ist damit dann alles gut? Fraglich … Denn: Ob die neuen Räder den Vorgaben der Regierung von Oberbayern entsprechen werden, ist nach Ansicht der MVG noch nicht klar.

Die MVG hatte bei Stadler 14 Variobahnen bestellt – hatte aber bisher wenig Freude daran. An den Gummiteilen in den Rädern trat ein Serienschaden auf. Die Regierung erteilte nur eine befristete Zulassung bis 31. August. Erst wenn der Fehler behoben wird, könnten die Züge endlich endgültig auf die Schienen.

Laut Stadler ist die Ursache des Schadens eindeutig festgestellt worden. Der Fehler liege beim Rad-Lieferanten. Stadler-Chef Michael Daum: „Diese nicht zulässigen Schwankungen im Herstellungsprozess wurden umgehend behoben.“ MVG-Chef Herbert König hat das gleiche Gutachten wie Stadler vorliegen, widerspricht aber: „Wie die Firma Stadler auf der Basis dieses Gutachtens behaupten kann, der Nachweis für die Schadensursache sei erbracht, bleibt ihr Geheimnis.“ Fortsetzung folgt bestimmt …

ff

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