Von Veranstaltung ausgeladen

Wirte lassen Frankenberger nicht rein

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Sebastian Frankenberger polarisiert mit seinen Standpunkten.

München - Es raucht! Sebastian Frankenberger (31), der mit seinem Kampf für das Rauchverbot einen politischen Triumph geholt hat, ist in so manchem Wirtshaus noch immer unerwünscht.

Jetzt ist die ÖDP, Frankenbergers Partei, vom „Weißbräu“ in Deisenhofen ausgeladen worden! Frankenberger wollte zu einer Veranstaltung kommen, die die ÖDP im Nebenzimmer plante, berichtet der Münchner Merkur.

Wirtin Marina Achhammer, die eigentlich nichts gegen die ÖDP hat, hatte der Partei die Zusage für den Raum gegeben – für die Kür der Landtags- und Bezirkstagskandidaten. Dann hörte sie, dass auch Frankenberger kommen wollte…

Polarisierer in einer bayerischen Wirtschaft nicht willkommen

Achhammer: „Wer so sehr polarisiert wie Frankenberger, hat in einer bayerischen Wirtschaft nichts zu suchen. Ich bin mit meiner Familie überein gekommen, dass wir wegen Herr Frankenberger sicher nicht die Stammgäste verprellen werden.“

Übrigens: Auch in anderen Gasthöfen, etwa beim „Schinken-Peter“ in Oberhaching, ist Frankenberger unerwünscht. Schlussendlich ist die ÖDP im Otto­brunner Wolf-Ferrari-Haus untergekommen (14. Dezember).

mcf

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