Gelächter im Landtag

Was für ein Fehler: Wirtschaft schwärzt roten Politiker

München - Was für ein Fauxpas: Der Verband der bayerischen Wirtschaft hat einen Münchner SPD-Landtagsabgeordneten in einem Brief als CSU-Politiker angesprochen. Wer den Schaden hat...

Wie peinlich ist das denn? Der Verband der bayerischen Wirtschaft hat den Münchner SPD-Landtagsabgeordneten einen Brief geschrieben, in dem sie den Sozialdemokraten zum Mitglied der CSU-Fraktion machen. Im Landtag ist das Gelächter groß.

Der Münchner Landtagsabgeordnete Florian von Brunn ist ein Politiker, der seine Post lieber selbst öffnet und sortiert. Dieses Tage flatterte ihm eine Brief auf den Schreibtisch, in dem ihn die Adressangabe irgendwie nicht so richtig in den Kram passte. Die war an „Herrn Florian von Brunn, Bayerischer Landtag, CSU-Fraktion“ adressiert. Von Brunn: „Mir fiel das sofort auf und ich habe mir gedacht, die schauen auch nicht so richtig, wer in welcher Fraktion sitzt.“ Es handelte sich um eine Einladung des Verbandes der bayerischen Wirtschaft. Von Brunn postete das Foto gestern auf Facebook und schrieb dazu: „Ich finde so etwas nicht lustig. Um das mal klarzustellen.“ Das ist aber ein Witz. Von Brunn: „Ich nehme das mit Humor.“

Grünen-Kollegin Claudia Stamm „tröstete“ in: „Hab dich nicht so! Ich habe schon Briefe bekommen, die an die Landtagspräsidentin adressiert waren.“ Sie ist die Tochter der tatsächlichen Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU).

Ein anderer Facebook-Freund von von Brunn lästert: „Wenn die SPD in Berlin in der sogenannten Großen Koalition zu einer Art liechtensteinischen Briefkastenfirma verkommt, kann man da schon mal durcheinander kommen. Aber wäre das mit Vorratsdatensammlung auch passiert?"

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Rubriklistenbild: © Sigi Jantz

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