Thomas Tuchel ist nicht mehr Trainer von Borussia Dortmund

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Witzigmann: "Wünscht man niemandem"

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Eckart Witzigmann ist tief getroffen

München - Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann (70) ist tief getroffen. Auch vier Tage nach dem Einbruch in seine Wohnung im Lehel ist an Normalität kaum zu denken. Wir haben mit ihm gesprochen.

Die Verwüstung, die die Einbrecher angerichtet haben, hat er mit vereinten Kräften mit seiner Lebensgefährtin Nicola Schnelldorfer beseitigt, „aber Folgen bleiben“, klagt Witzigmann. Und fügt hinzu: „Das wünscht man niemandem.“

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Es ist vor allem der Verlust persönlicher, mit Erinnerungen behafteter Gegenstände, der dem Starkoch weh tut. „Erbstücke von meinen Eltern, die für mich hohen emotionalen Wert haben. Auch nach Tagen fallen mir noch Sachen auf, die fehlen. Es ist schwer, wieder eine klaren Kopf zu bekommen.“ Vor allem die rohe Gewalt, mit der die Einbrecher vorgegangen sind, gibt ihm zu denken. „Ich mag gar nicht wissen, was gewesen wäre, wenn wir zu Hause gewesen wären und solchen Verbrechern plötzlich gegenüber gestanden wären…“

Die Einbrecher waren am helllichten Tag in die Wohnung eingedrungen, sie hatten die Terrassentür aufgebrochen. Sie hatten die Zimmer durchwühlt, Schränke und Schubladen ausgeräumt – es sah aus wie nach einem Wirbelsturm.

Ebenfalls an diesem Wochenende wurde ein zweiter prominenter Münchner Opfer von Einbrechern – nämlich Star-Anwalt Sewarion Kirkitadse (56, bekannt aus den Sat.1-Serien Richter Alexander Hold und K11 – Kommissare im Einsatz). Die Täter müssen am Nachmittag oder Abend in seine Doppelhaushälfte in Grünwald eingestiegen sein. Und sie machten reiche Beute: etliche Ringe, einen wervollen Armreif, Luxusuhren und Bargeld – alles zusammen mehrere zehntausend Euro wert. Hinweise bitte an die Polizei: 089/291 00.

jol

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