Neue Maßnahme der Stadt

WLAN-Zugang für Wissenschaftler und Studenten

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Eine Übersicht der Hotspots in Münche finden Sie hier.

München - Die Stadt will die Arbeitsbedingungen für Lehre und Forschung verbessern. Für Wissenschaftler und Studenten gibt es jetzt besondere Zugänge.

Deshalb gibt’s an den vier kostenlosen WLAN-Hotspots der Stadtwerke (Marienplatz, Odeonsplatz, Stachus, Sendlinger Tor) künftig besondere Zugänge für Wissenschaftler und Studenten. Sie können über das so genannte „eduroam“-System, das jetzt freigeschaltet wurde, sicheren Zugang zu Wissenschafts-Netzwerken bekommen.

­Logisch: Auch wenn Sie nichts mit der Uni zu tun haben, können Sie sich mit Ihrem Smartphone nach wie vor kostenlos in die drahtlosen Stadt-Netzwerke einwählen.

Lesen Sie auch: Hier surfen Sie in München kostenlos

Handynutzung: Die große Umfrage

Handy Kinder Eltern
Internet mit Mamas Handy: „Mama, gibts du mir mal dein Handy?“ Diese Frage hört Susanne Huber (45) aus Wolfratshausen oft von Sohn Nevil (11). Denn der hat nur ein kleines Samsung-Prepaid-Handy ohne Internetzugang, damit er erreichbar ist. „Ins Internet darf er gar nicht übers Handy, weil es da kein Kinderschutzprogramm gibt.“ Das Smartphone der Mutter darf Nevil – wenn sie dabei ist – etwa eine halbe Stunde pro Tag nutzen, um sein Tamagotchi-ähnliches Tier „Boo“ zu füttern, Musik zu hören oder Spiele zu spielen. Die Mutter sagt: „Wenn er 14 ist, kann er ein eigenes Smartphone haben.“ © Nina Bautz
Handy Kinder Eltern
30 WhatsApp pro Tag: Das Samsung Galaxy S4 hat Hannah (12) zum Geburtstag bekommen – mit einem Vertrag für 15,99 Euro. „Da kann ich 150 SMS pro Monat schreiben, aber nicht ins Internet.“ Der Mutter Alexandra Frey (41) ist es wichtig, ihre Tochter zum richtigen Umgang mit dem Handy zu erziehen. „Sie soll nicht nur am Handy hängen.“ Im WLAN daheim holt Hannah viel nach. „Ich schreibe etwa 30 WhatsApp an meine Freundinnen pro Tag. Wir telefoniern kaum noch.“ © Nina Bautz
Handy Kinder Eltern
Im Umland später dran: Karin Sixts (44) Kinder Corinna (11) und Forian (14) gehen aufs Unterhachinger Gymnasium und wollen noch kein tolles Handy. Sie teilen sich ein altes Nokia-Prepaid-Handy. Corinna sagt: „Nur die Jungs haben schon ein Handy – aber denen will ich ja nicht schreiben.“ Der Bruder meint: „Viele Freunde wohnen um die Ecke, da geh ich einfach rüber.“ Die Mutter mutmaßt: „Vielleicht sind die Kinder im Umland später dran …“ © Nina Bautz
Handy Kinder Eltern
Um 21 Uhr ist Schluss: Das Smartphone von LG für 120 Euro hat sich Jamie-Lee (12, re.) selbst gekauft. „Ich wollte es vor allem wegen WhatsApp, SMS schreibt heute keiner mehr.“ Etwa 30 verschickt sie pro Tag, übers WLAN daheim. Deshalb reicht ihr ein Prepaid-Tarif, für den sie etwa 5 Euro pro Monat zahlt. Ihre Mutter Tanja Kohn (38) ist nur nach 21 Uhr streng: „Da schalte ich den Rooter aus. Sonst hängt sie nachts am Handy und schläft nicht.“ © Nina Bautz

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