Stadt fährt Sonderschichten

Finale: Fans hinterlassen 15 Tonnen Müll auf der Leo

München - Sie haben gefiebert, sie haben gefeiert, sie haben bergeweise Müll hinterlassen: Allein auf der Leopoldstraße - und nur beim Finale - sind mehrere Tonnen Abfall zurückgeblieben. Eine Bilanz.

Wo gehobelt wird, fallen Späne - und wo gefeiert wird, fällt jede Menge Müll an. Die Stadt München zieht zwei Tage nach Ende der Fußball-WM eine tonnenschwere Bilanz.

Die Straßenreinigung des Baureferats hat während der Weltmeisterschaft nach jedem Spiel in zusätzlichen Sonderschichten die Spuren der abendlichen Feiern beseitigt. "Von Spiel zu Spiel steigerte sich das nächtliche Müllaufkommen in der Fußgängerzone", schreibt das Baureferat in einer Mitteilung am Dienstag.

Besonders schlimm sei es aber auf der Münchner Fanmeile gewesen – der Leopoldstraße zwischen Siegestor und Münchner Freiheit. Außergewöhnlich hoch war das Müllaufkommen nach dem Finale.

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Und weil die Fans nach dem WM-Sieg bis in die frühen Morgenstunden feierten, konnten die Mitarbeiter der Stadt erst ab 4 Uhr morgens mit den Reinigungsarbeiten beginnen. Dabei hatten sie alle Hände voll zu tun: Allein auf der Leopoldstraße mussten 15 Tonnen Müll beseitigt werden.

kb

Rubriklistenbild: © Oliver Bodmer

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