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Debatte um „Deutschlandbezug“: Zuwanderer sollen nachweisen, was Bürger längst verloren haben

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Geld und Stempel
Der Flaucherfranzl sinniert über den „Deutschlandbezug“ der Bundesbürger. © imago/Steinach

Erwiesener „Deutschlandbezug“ soll ausländischen Fachkräften die Arbeitsplatzsuche vereinfachen. tz.de-Kolumnist Flaucherfranzl nimmt amtierende Bundesbürger in die Pflicht.

Die Ampel-Koalition will ausländischen Fachkräften die Zuwanderung erleichtern, sollten sie mit ausgeprägtem „Deutschlandbezug“ punkten. Dabei haben gerade amtierende Bundesbürger den längst verloren. Allerheiligen und Fronleichnam sind so gar nicht mehr im Trend, Black Friday und Cyber Monday feiern die Deutschen umso lieber. Flitterwochen führen sie auf Hawaii statt in den Harz. Eine ordentliche Tellersülze ist ihnen seit Jahren nicht mehr auf den Tisch gekommen.

Selbst Formel-1-Piloten können in puncto Deutschlandbezug nicht mehr als Vorbilder dienen. Ihre Ersparnisse bunkern sie lieber in Steueroasen als bei der Sparkasse um die Ecke.

Ausländische Fachkräfte sollen „Deutschlandbezug“ beweisen: Wer wirklich Nachholbedarf hat

Als sich die Nationalmannschaft bei der Katar-WM bis auf die Knochen blamierte, fieberten nur wenige Fernsehzuschauer mit. Kein Wunder, ist Deutschland doch längst keine Turniermannschaft mehr. Selbst Jamal Musiala (vom englischen Verband abgeworbene Fachkraft) ließ deutsche Tugenden wie Zweikampfstärke und Effizienz beim Torabschluss komplett vermissen.

Gartenzwerge verschwinden aus den Vorgärten, vielerorts hängen jetzt tibetische Gebetsfahnen. Wissen deutsche Urlauber überhaupt noch, wie man Socken in Sandalen trägt? Lediglich das Handtuch als Platzhalter auf der Sonnenliege bleibt als angewandter Deutschlandbezug.

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