Wohnen: Nallinger legt nach

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Sabine Nallinger

München - Sabine Nallinger kündigte an, als Münchner Oberbürgermeisterin 120.000 Wohnungen schaffen zu wollen. Jetzt legt die Grünen-Politikerin nach.

Mit ihrer Ankündigung, als Oberbürgermeisterin in München 120.000 Wohnungen schaffen zu wollen, beschwor die grüne OB-Aspirantin Sabine Nallinger einen heftigen Koalitionskrach mit der SPD herauf.

Münchens SPD-Chef Hans-Ulrich Pfaffmann warf ihr vor, die Stadtpolitik schlecht zu reden. Und Nallingers Konkurrent Hep Monatzeder rechnete vor, dass das 35 Milliarden Euro kosten würde. Jetzt erklärt Nallinger, der Stadt würde ihre ehrgeizige Vision in 40 Jahren nur „drei bis fünf Milliarden“ kosten.

Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften GWG und Gewofag sollen demnach 40 000 neue Wohnungen schaffen. „Sie sind nach eigenen Aussagen in der Lage, ihre Neubautätigkeit von derzeit wenigen hundert Wohnungen auf jährlich zusammen 1000 Wohnungen zu steigern“, so Nallinger. Genossenschaften könnten weitere 34 000 Wohnungen bauen, wenn man sie bei Grundstücksvergaben mehr berücksichtige. Im frei finanzierten Wohnungsbau könnten weitere 44 000 Wohnungen entstehen.

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